Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Jürgen Mamczek, Music Travel Hideaways GmbH

Jürgen Mamczek liebt Musik, hat alle Kontinente bereist und Touristik von der Pike auf gelernt. Er war nach seiner Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann in der Beratung und vom Verkauf von touristischen Urlaubsreisen tätig, hat Erfahrungen in großen Touristik-Konzernen gesammelt und sich dann mit 55 Jahren entschieden, sich mit all seinem Know-how und dem, was seine Leidenschaft ist, selbständig zu machen.

Ulrike Menn
Ein Mann sitzt vor seinem Schreibtisch. Neben seinem Bildschirm ist eine gelbe Lampe und ein Globus. Er guckt in die Kamera und lächelt

Mit seiner Berliner Firma Music Travel Hideaways entwickelt Jürgen Mamczek individuelle Reisen rund um Konzerte, Festivals und besondere Musikerlebnisse.

Das Ergebnis ist die „Music Travel Hideaways GmbH“ mit Sitz in Berlin-Schöneberg, die Jürgen Mamczek alleine führt und bei Bedarf um freie Mitarbeitende aufstockt. Sein Geschäftsmodell: Exclusive Musikerlebnisse und Reisen zu verbinden, individuell für den Kunden zusammengestellt.  „Mein Fokus liegt darauf, alles aus einer Hand anzubieten. Das Musikerlebnis, Anreise, Hotelunterkunft, eventuell auch zusätzliche Ausflüge am Reiseziel, Restaurant-Empfehlungen und eine vollumfängliche Betreuung der Reise“, so Mamczek. 

Seine Kunden müssen nur noch den Koffer selbst packen. Alles andere nimmt er ihnen ab. Music Travel Hideaways bietet auch Firmenreisen, Teamevents und Incentive-Reisen rund um Konzerte und Musikfestivals an. Je nach Budget und Anlass organisiert die Firma auch passende Reisen für ganze Teams oder bietet musikalische Incentivs für einzelne Mitarbeitende an. 

Durch sein Netzwerk kommt Jürgen Mamczek auch dann noch an begehrte Konzert-Tickets, wenn sie im Internet für Buchungswillige als ausverkauft gelten. Und die Unterkünfte, die er seinen Kunden anbietet, hat er selbst zu mehr als 80 Prozent persönlich getestet und durch seine langjährige Expertise für empfehlenswert befunden: „Meine Kunden sind überwiegend Menschen zwischen 40 und 60 Jahren und durch meine persönlichen Kontakte auch viele Mitglieder von Orchester-Fördervereinen“, erzählt Mamczek.

Individuelle Musikreisen mit persönlicher Betreuung

Seine Motivation? Wenn er für seine Kunden, mit denen er im engen Austausch steht, um ihre Vorlieben zu begreifen, individuelle Musik-Reisen maßschneidert, ihnen auch mal besondere, weniger bekannte Musikerlebnisse jenseits der etablierten Großveranstaltungen schmackhaft machen kann, und dann positives Feedback bekommt, begreift er seine Arbeit nicht mehr als Arbeit, sondern als große Freude. 

Was ihn weniger freut und besorgt, ist das Thema Sicherheit in Zeiten globaler Krisen. „Die Reisebranche ist in Krisenzeiten sehr anfällig, sehr instabil. Da ist auf allen Ebenen eine Deeskalationsstrategie nötig. Man muss sehr flexibel die politische Situation abwägen können, immer wieder kontrollieren und absichern.  Da habe ich eine ständige, verpflichtende Informationspflicht. Das ist alles sehr aufwendig. Frieden ist auch für das Reisen das A und O“.

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Was Jürgen Mamczek zudem umtreibt, ist ein positiveres Bild der Gegenwart und Zukunft zu zeichnen: „Ganz oft, wenn ich im Ausland unterwegs bin und sage, wo ich her komme, funkeln bei meinem Gegenüber die Augen. Deutschland gilt in vielen Ländern der Welt  als Traumland. Umso mehr kann ich das nicht verstehen, dass bei uns so viel gejammert wird“. Umso wichtiger sei es, zu reisen, und diese positive Energie mitzubringen und  den eigenen Horizont zu erweitern und mit neuem, auch musikalischem  Blick aufs eigene Land zu schauen.