Gesundheit & Klimawandel

Berliner Gesundheitspreis sucht die besten Ideen für Hitzeschutz

Hitze wird zunehmend zum Gesundheitsrisiko und betrifft auch Unternehmen und ihre Beschäftigten. Für den Berliner Gesundheitspreis 2027 werden deshalb praxiserprobte Projekte gesucht, die Menschen wirksam vor hohen Temperaturen schützen. Bewerbungen sind noch bis zum 30. November 2026 möglich.

Zu sehen ist eine Hand die kleine Holzwürfel zu einer Pyramide stapelt, welche Symbole zum Thema Gesundheit zeigen.

Der „Berliner Gesundheitspreis“ des AOK-Bundesverbandes und der Ärztekammer Berlin wird seit 1995 alle zwei Jahre bundesweit ausgeschrieben.

Unter dem Motto „Gesundheit braucht Hitzeschutz“ zeichnen AOK-Bundesverband und Ärztekammer Berlin innovative Lösungen mit insgesamt 50.000 Euro aus. Bewerben können sich Personen und Institutionen mit bereits erprobten Projekten, deren Wirksamkeit möglichst durch Evaluationsergebnisse belegt ist. 

Gesucht werden Ansätze in sechs Bereichen: Vorbereitung auf Hitzeereignisse, Schutz vulnerabler Gruppen, Schutz besonders gefährdeter Berufsgruppen, kommunales Engagement, Stadtplanung und Hitzeschutz im Sport.

Für Unternehmen ist insbesondere der Schutz von Beschäftigten relevant, welche Hitze am Arbeitsplatz besonders stark ausgesetzt sind, etwa auf Baustellen oder bei Tätigkeiten im Freien. Der AOK-Bundesverband verweist unter anderem auf mehr Krankschreibungen infolge hoher Temperaturen. 

Betriebe mit eigenen Hitzeschutzkonzepten oder entsprechenden Projekten können sich damit ebenfalls angesprochen fühlen. Die Preisträger werden von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt, die Auszeichnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Mehr Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.