Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Alexander Steinhart, xray sports GmbH

Mit xray sports hat Alexander Steinhart in Berlin einen exklusiven Space für individuelles Performance- und Longevity-Training geschaffen. Im Interview spricht er über messbares Coaching, langfristige Gesundheit und darüber, was er sich von der Politik für kleine Sportanbieter wünscht.

Ulrike Menn
Ein Mann mit einer Brille steht mit verschrenkten Armen vor einem roten Leuchtschild und Sportgeräten

Mit xray sports hat Alexander Steinhart in Berlin einen Space für individuelles Performance- und Longevity-Training geschaffen.

Was ist Ihr Business?

Wir sind ein exklusiver Space für Performance und Longevity in Berlin. Das Ganze ist eine Methodik mit drei Disziplinen: Schwimmtraining, Personal Training und Sports Retreats. Ich bin der einzige Coach in Berlin, der mit der A-Lizenz Leistungssport des Deutschen Schwimmverbandes und der C-Lizenz im Olympischen Gewichtheben dual lizensiert ist und in einem privaten, individualisierten Rahmen arbeitet. Diese außergewöhnliche Qualifikation, das wissenschaftlich fundierte Arbeiten und eine auf jeden Klienten individuell zugeschnittene Betreuung heben uns von anderen Angeboten ab.  

Was hat Sie motiviert, xray sports zu gründen?

Ich arbeite schon sehr lange im Sportbereich und habe gesehen, dass anspruchsvolle Kunden oft nur motivierendes Training erhalten, anstatt eines messbaren, präzise auf sie abgestimmten Coachings. So ein Angebot fehlte einfach. Und für diese Kunden wollte ich im Zentrum des lauten Berlins einen Raum schaffen, in dem Berlin leiser wird. Aus diesem Gedanken heraus habe ich vor zwei Jahren mit xray sports in der Neuenburger Straße in Mitte den Space geschaffen, den es dafür aus meiner Sicht geben sollte, zusätzlich zu meinem seit vielen Jahren etablierten Schwimmtraining. Ich betreue nicht nur Leistungssportler, sondern auch viele Menschen, die im Büro arbeiten und gezielt etwas dafür tun möchten, langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben. Die Nachfrage ist sehr gut.

Das Thema Longevity ist ja gerade sehr aktuell. Was verstehen Sie darunter?

 Ich verstehe Longevity nicht als Supplement Trend und Biohacking, sondern als Erkenntnis, dass Kraft, Regeneration, Resilienz und auch das Körperverständnis zu einem System gehören. Ziel sollte sein, die Alltagsbewegungen und die Leistungsfähigkeit möglichst lange zu erhalten. Wir werden ja alle immer älter und möchten auch lange gesund bleiben - körperlich und mental. Mein Leitgedanke ist „Go beyond“.

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Was gibt Ihnen als Unternehmer positive Energie?

Mich motiviert es zu sehen, wie meine Klienten sich über die Jahre entwickeln, Belastbarkeit aufbauen. Auch bei Menschen, die schon 60 oder 70 Jahre alt sind und bei mir nach dem Motto „For every version of you“ trainieren. Ein besonderer Moment ist auch immer, wenn ein Klient versteht, was in seinem Körper passiert und warum es passiert.  

Gibt es etwas, das Sie sich von der Politik wünschen würden?

Ich würde mir wünschen, dass lizenzierte Coachings und Sportanbieter in der Prävention und Gesundheitspolitik miteinbezogen werden. Ziel sollte immer sein, die Gesundheit zu erhalten, statt nur Krankheiten zu behandeln. Denn je weniger Kranke das Gesundheitssystem belasten, desto besser ist es. Und generell wünsche ich mir besonders in Berlin bessere Rahmenbedingungen und mehr Wertschätzung für kleine gewerbliche Sportanbieter.