IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Ralf Mühlen, NewLifeJobs

Die Recruitingplattform NewLifeJobs bringt Unternehmen und internationale Arbeitskräfte zusammen. CEO und Gründer Ralf Mühlen spricht im Interview über seine Wünsche an die Politik.

Von: Holger Lunau
Ein Mann und eine Frau lächeln in die Kamera. Sie stützen sich dabei auf einem Tisch ab.

Tetyana und Ralf Mühlen, Gründer der NewLifeJobs GmbH

Das Unternehmen NewLifeJobs wurde von den Eheleuten Ralf und Tetyana Mühlen gegründet.

Was macht Ihr Business aus, seit wann existiert es, gibt es Mitarbeitende?

Deutschland fehlen Fach- und Arbeitskräfte – wir finden sie. International, persönlich und branchenübergreifend: vom Helfer bis zum Spezialisten, von Handwerk, Industrie und Logistik bis IT und Gastronomie. Seit 2021 sind wir aktiv, seit Juni 2024 mit eigener Plattform. Unser Team: neun Menschen.

Warum sind Sie Unternehmer geworden?

Der Auslöser waren drei Fälle in nur zwei Wochen: Kandidaten wurden schlecht behandelt, Unternehmen mit unrealistischen Versprechen in Vermittlungen gedrängt. Da war für uns klar: Das wollen wir ändern. Recruiting muss fair, transparent und für beide Seiten nachhaltig erfolgreich sein.

Was macht besonders Spaß oder gibt besonders positive Energie?

Die oft sehr emotionalen Rückmeldungen von Kandidaten und Unternehmen geben uns enorme Energie. Und es begeistert uns, wenn Kunden zunächst einen Mitarbeiter mit uns finden – und daraus zwei, fünf oder immer mehr werden. Ein schöneres Zeichen für Vertrauen in unsere Arbeit gibt es kaum.

Was nervt Sie als Unternehmer/behindert das Wachstum Ihres Unternehmens?

Wir finden die Menschen, die Unternehmen dringend brauchen – doch dann bremst oft die Bürokratie. Visaverfahren dauern trotz vollständiger Unterlagen teils drei bis sechs Monate, einfache Änderungen Wochen. Diese Unplanbarkeit ist vor allem für deutsche Unternehmen ein echtes Problem.

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Julian AlgnerElisabeth Wilhelm, Judith Palz

Gibt es Wünsche an die Politik?

Deutschland braucht reguläre Arbeitsmigration. Wer einen Arbeitsvertrag hat und alle Voraussetzungen erfüllt, braucht einen schnellen und planbaren Weg zu uns. Unser Wunsch: digitalisieren, Verfahren vereinheitlichen und verbindliche Fristen schaffen. Gründlich prüfen – und dann ermöglichen.