IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Arbeitsmarkt

Mehr Arbeitslose in Berlin - Noch viele offene Ausbildungsstellen

Der Arbeitsmarkt in Berlin bleibt weiterhin angespannt. Im Juli gab es insgesamt 223.863 registrierte Arbeitslose, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Darüber hinaus schwächelt auch der Ausbildungsmarkt.

Foto von mehreren Graphen und Spreadsheets

Der Berliner Arbeits- und Ausbildungsmarkt schwächelt weiterhin.

Die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen in Berlin nimmt weiter zu. Die Quote stieg gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 10,4 Prozent. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 10,2 Prozent.

Im Gegenzug steigt die Anzahl freier Arbeitsstellen gegenüber dem Vorjahr leicht um gut 300 Plätze auf insgesamt rund 20.300 Stellen. Das ist laut Bundesagentur für Arbeit unter anderem auf fehlende wirtschaftliche Impulse und den frühen Ferienbeginn zurückzuführen. 

Darüber hinaus schwächelt auch der Ausbildungsmarkt. Bei den Berliner Arbeitsagenturen und Jobcentern meldeten sich von Oktober 2025 bis Juli 2026 insgesamt 22.564 Personen ausbildungsplatzsuchend. Das waren 1.772 junge Leute mehr als im Vorjahr  (+8,5 Prozent). Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren Ende Juli noch 10.648 junge Menschen ohne Ausbildungsplatz, 888 mehr als im Juli 2025 (+9,1 Prozent). Zugleich waren 5.562 betriebliche Ausbildungsstellen noch unbesetzt.

Außerdem sind auf dem Online-Portal ausbildung.berlin noch 7.000 offene Plätze für Berlin gemeldet. Nach Angaben von IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner zeige dies, dass suchende Jugendliche und Unternehmen noch zu oft nicht zusammenfinden. Deshalb brauche es keine zusätzlichen Belastungen wie eine Ausbildungsplatzabgabe, sondern eine verbindliche, praxisnahe Berufsorientierung an allen Schulformen. Zugleich werde bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende zu einem zentralen Standortfaktor.