IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Wirtschaftstrends

Es geht bergauf: Berlin Trend für August veröffentlicht

Die Investitionsbank Berlin hat die Zahlen zur Lage der Berliner Wirtschaft für August veröffentlicht. Trotz schwieriger geopolitischer Situation dürfte Berlins Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 rund 1,5 Prozent erreichen. Treibende Faktoren sind vor allem die Dienstleistungs- und Baubranche. Der Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt.

Zu sehen ist eine statistische Trendkurve auf einem Blatt Papier.

Die IBB rechnet für 2026 in Berlin mit einem Wirtschaftswachstum von etwa 1,5 Prozent.

Die Investitionsbank Berlin rechnet mit einem Berliner Jahreswirtschaftswachstum von rund 1,5 Prozent. Dies geht aus dem Berlin Trend August 2026 hervor. Ein wichtiger Treiber bleibt die Dienstleistungsbranche, deren Umsätze von Januar bis Mai 2026 um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum anstiegen. Damit liegt der Anstieg deutlich über dem Bundestrend von 1,3 Prozent. Trotz bleibender Unsicherheit bei der Entwicklung der Energie- und Kraftstoffpreise entwickelten sich die Umsätze im Verkehr und Lagerwesen mit 6,3 Prozent besonders stark. Die Beschäftigung in den Berliner Dienstleistungsbereichen stieg im gleichen Zeitraum um 2,1 Prozent, was ebenfalls über dem Bundesdurchschnitt von 0,4 Prozent liegt. 

Aus dem Trend geht auch hervor, dass die Umsätze der Berliner Industrie nach Jahren der konjunkturellen Schwäche im ersten Halbjahr 2026 stark gestiegen sind. Mit einem Zuwachs von 9,0 Prozent liegen sie nun bei 18,8 Milliarden Euro. Maßgeblich verantwortlich dafür ist ein Anstieg der Auslandsbestellungen von 15 Prozent. 

Im ersten Halbjahr stiegen die Exporte insgesamt um 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Juni 2026 wurde mit Warenexporten im Wert von über 1,8 Milliarden Euro sogar der exportstärkste Monat der jüngeren Geschichte registriert.

Auch die Baubranche scheint sich zu erholen. 41 Prozent mehr Auftragseingänge gab es im Bauhauptgewerbe im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders stark stieg die Anzahl der Aufträge im Wohnungsbau. Sie liegt 55 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau hatten ebenfalls einen kräftigen Anstieg mit Zuwächsen von 38,4 und 40,3 Prozent zu verzeichnen. In den Umsätzen spiegelt sich dies allerdings noch nicht wider, diese lagen im gleichen Zeitraum noch 9,6 Prozent unter dem Niveau des ersten Halbjahrs 2025. 

Das Gastgewerbe hingegen schwächelt. Im ersten Halbjahr 2026 sank der Umsatz laut Berlin Trend um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies betrifft nicht nur die Hotelbranche, deren Umsatz mit minus 7 Prozent besonders stark einbrach, sondern auch die Gastronomie, die 4,3 Prozent weniger Umsatz einfuhr. Einzig die Cateringbranche konnte ihren Umsatz mit 0,2 Prozent leicht steigern. Dafür sank hier die Anzahl der Beschäftigten mit minus 6,5 Prozent deutlich stärker als im Gastgewerbe insgesamt, wo die Zahl bei minus 4,6 Prozent liegt. 

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Laurenzia Kiesche

Ein Rückgang der Beschäftigung trotz steigenden Umsätzen lässt sich auch im Einzelhandel beobachten. Im Juni 2026 sank sie erstmals wieder auf das Niveau von Juni 2024, nachdem sie in den letzten beiden Jahren etwas gestiegen war. Supermärkte verzeichneten im ersten Halbjahr 2026 mit minus 4,9 Prozent den größten Rückgang, insgesamt nahm die Beschäftigung im Einzelhandel um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab. Die Umsätze im Einzelhandel stiegen mit 3,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 insgesamt leicht an.

Die Arbeitslosenquote stieg dem Berlin Trend zufolge im August saisonüblich um 0,2 Prozentpunkte und erreicht ein Niveau von 10,6 Prozent. Saisonbereinigt blieb die Quote jedoch nahezu gleich. Die Nachfrage nach Arbeitskräften hingegen steigt und liegt mit über 5.700 neu gemeldeten Stellen 13,7 Prozent höher als letztes Jahr.