IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Wirtschaftspolitik

Familienunternehmer warnen vor Vergesellschaftung: „Alarmsignal für die Berliner Wirtschaft“

Kurz vor der Berlin-Wahl bleibt die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände ein politisches Streitthema. DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Berlin warnen vor negativen Folgen für Investitionen, Wohnungsbau und den Wirtschaftsstandort Berlin.

Fabian Nestler
Zu sehen ist ein Wohnungsneubau. Hinter dem Haus stehen zwei Baukräne.

Berlin braucht mehr Wohnraum: DIE FAMILIENUNTERNEHMER warnen vor Vergesellschaftung und fordern bessere Rahmenbedingungen für den Neubau.

Wenige Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl am 20. September wird in Berlin weiterhin über die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände diskutiert. Florian Tanyildiz, Landesvorsitzender des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V., sieht darin ein erhebliches Risiko für den Berliner Wohnungsmarkt und den Wirtschaftsstandort. Wer Wohlstand schaffen, Investitionen ermöglichen und Wohnraum bauen wolle, könne sich mit Enteignungsforderungen nicht abfinden, so Tanyildiz in einer Pressemitteilung der Familienunternehmer. 

Aus Sicht der Familienunternehmer braucht Berlin stattdessen mehr Investitionen, Bauaktivität und schnellere Genehmigungsverfahren. Tanyildiz warnt, Unternehmen könnten bei einer Umsetzung von Vergesellschaftungsplänen notwendige Investitionen zurückfahren oder ganz auf Vorhaben in Berlin verzichten. Die Auswirkungen würden dabei über den Wohnungsmarkt hinausreichen: Größere Investitionen könnten künftig stärker unter Vorbehalt geraten, was sich auf die Entwicklung und die Attraktivität des gesamten Standorts auswirken würde.

Berliner Wohnungsbau braucht bessere Rahmenbedingungen

Auch mit Blick auf den angespannten Wohnungsmarkt kritisiert der Verband die politische Fokussierung auf Vergesellschaftung. Berlin brauche zusätzlichen Wohnraum und müsse dafür die Rahmenbedingungen für Neubau und Investitionen verbessern. Statt weiterer wohnungspolitischer Eingriffe seien aus Sicht der Familienunternehmer vor allem schnellere Genehmigungen und mehr Bauaktivität notwendig. Dass bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Berliner Immobilienmarkt weiterhin Handlungsbedarf besteht, zeigt auch der jüngst veröffentlichte Immobilienmarktbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte. Dieser verweist unter anderem auf hohe Bau- und Finanzierungskosten sowie lange Genehmigungsverfahren als ausbremsende Faktoren.

Auch Sebastian Stietzel, Präsident der IHK Berlin, warnte vor negativen Auswirkungen. Mehr Wohnungen entstünden nicht durch einen Wechsel des Vermieters, sondern durch Neubau. „Wer angesichts der vorhandenen Potenzialflächen für Wohnungen dennoch das nachgewiesenermaßen untaugliche Instrument der Vergesellschaftung verfolgt, setzt auf wirtschaftspolitisch fahrlässige Scheinlösungen statt auf die einzig wirksame Lösung: mehr und schnelleren Neubau.", so der Präsident der Industrie- und Handelskammer Berlin.

Vergesellschaftung von Wohnungen: Berliner Banken warnen vor Risiken in Milliardenhöhe
Fernsehturm im Hintergrund vor dem Roten Rathaus mit einer Berlin Flagge
Risiken für den Wirtschaftsstandort Vergesellschaftung von Wohnungen: Berliner Banken warnen vor Risiken in Milliardenhöhe
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Appell an Bauminister: Vergesellschaftungen verhindern
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