IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Wohnraum

Wohnraum statt Leerstand: Potenzial für bis zu 12.000 Wohnungen

Die Stiftung Zukunft Berlin sieht Potenzial bis zu 12.000 zusätzliche Wohnungen und fordert bessere Rahmenbedingungen für entsprechende Umnutzungen. Leerstehende Büroflächen könnten demnach einen spürbaren Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarkts leisten.

Zu sehen ist die Fassade und eine Fenster eines Bürohauses. Unter dem Fenster hängt ein Schild mit der Aufschrift: "BÜRO/GESCHÄFTSFLÄCHE ZU MIETEN".

In Berlin stehen nach Angaben der Stiftung Zukunft Berlin rund zwei Millionen Quadratmeter Bürofläche leer. Ein Teil davon könnte künftig für Wohnungen genutzt werden.

In einem gemeinsamen Forderungskatalog der Stiftung Zukunft Berlin sprechen sich Vertreter aus Wohnungswirtschaft, Architektur, Projektentwicklung und Mieterschutz unter anderem dafür aus, leerstehende Büroflächen stärker für den Wohnungsbau zu nutzen. Hintergrund sind rund zwei Millionen Quadratmeter leerstehende Büroflächen in Berlin. Nach Einschätzung der Arbeitsgruppe könnten durch Umnutzungen mindestens 8.000 bis 12.000 zusätzliche Wohnungen entstehen. 

Um dieses Potenzial zu heben, empfehlen die Beteiligten unter anderem eine gezielte Förderung von Umbaumaßnahmen, eine bessere Datengrundlage zu Leerständen sowie schnellere Genehmigungsprozesse. Darüber hinaus fordert die Arbeitsgruppe mehr Transparenz bei Flächenentscheidungen und eine stärkere Priorisierung des Wohnungsbaus dort, wo geeignete Standorte vorhanden sind. Ziel sei es, zusätzliche Wohnraumreserven zu erschließen, ohne ausschließlich auf Neubauprojekte angewiesen zu sein.

Branchenexperten bezweifeln, dass sich Büro- zu Wohnbauflächen in nennenswertem Ausmaß umwidmen lassen. Die Bauvorschriften stehen dem häufig im Wege, und die Höhe der Umbaukosten entspricht Neubauten.

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Von unten ist ein Rohbau eines sich im Bau befindenden Wohnhauses zu sehen, welches sich über mehrere Etagen erstreckt. Unmittelbar vor dem Haus steht ein großer roter Baukran. Auf der Hälfte der Höhe des Gebäudes befindet sich ein blaues Netz um das Gebäude gespannt, welches herunterfallende Baumaterialien abfangen kann.
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