IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Bundesbauministerium fördert

Förderprogramm Gewerbe zu Wohnen gestartet

Bis zu 300 Millionen Euro stellt der Bund im laufenden Jahr bereit, um leerstehende Gewerbebauten zu Wohnungen umzuwidmen. Branchenexperten sehen darin einen richtigen Impuls, aber keinen Gamechanger.

Von unten ist ein Rohbau eines sich im Bau befindenden Wohnhauses zu sehen, welches sich über mehrere Etagen erstreckt. Unmittelbar vor dem Haus steht ein großer roter Baukran. Auf der Hälfte der Höhe des Gebäudes befindet sich ein blaues Netz um das Gebäude gespannt, welches herunterfallende Baumaterialien abfangen kann.

Der Umbau von Büros zu Wohnungen wird oft von Baubehörden ausgebremst

Die neue Bundesförderung - je Wohneinheit bis zu 30.000 Euro - ist eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach Wohnungen. Vor allem in den Großstädten wachsen die Mieten und Kaufpreise seit Jahren, während die Neubautätigkeit nicht hinterher kommt. So wird in der Öffentlichkeit immer wieder die Forderung erhoben, leerstehende Büros, Einzelhandels- oder Produktionsflächen umzuwidmen. “Das sind Gebäude, die einmal voller Leben waren, und nun stillstehen, während so viele Menschen nach Wohnraum suchen”, wird Bundesbauministerin Verena Hubertz in der Pressemitteilung zitiert.

Eine Umwidmung von Gewerbeflächen ist allein planungsrechtlich komplex. Hinzu kommen die Kosten des Umbaus: Bei komplexen Bestandsumbauten, deren Statik, Grundrisse, Brandschutz, Schallschutz, Erschließung, Barrierefreiheit, Haustechnik usw. nicht auf Wohnen ausgelegt sind, ist und bleibt die Umnutzung langwierig und teuer, so Branchenkenner. Die IHK hatte zuletzt darauf hingewiesen, dass laut offiziellen Zahlen des Berliner Senats jetzt schon Potenzial für eine Viertelmillion neue Wohnungen besteht, auch ohne die Umwidmung von Gewerbeflächen. Ein paar hundert Wohnungen in ehemaligen Bürogebäuden werden daher kein Gamechanger sein.

Anträge können ab sofort bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau gestellt werden.