WTF is IHK?

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Immobilien

Appell an Bauminister: Vergesellschaftungen verhindern

Die Berliner Wirtschaft fordert vom Bund und den Ländern eine bundeseinheitliche Regelung zur Verhinderung von Vergesellschaftungen. Vor der heute beginnenden Sonderkonferenz der Bauminister begrüßten die IHK Berlin, die Handwerkskammer Berlin, die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg und der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller eine entsprechende Initiative von Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Foto rund um die Heidestraße

Eine in Teilen der Stadtgesellschaft geforderte Enteignung großer Wohnungsunternehmen schreckt aus Sicht der Berliner Wirtschaft Investitionen ab und hemmt den dringend notwendigen Wohnungsneubau.

Die Berliner Wirtschaft kämpft gegen die Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen. IHK Berlin, Handwerkskammer Berlin, die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg und der Verein Berliner Kaufleute fordern eine bundeseinheitliche Regelung zur Verhinderung solcher Enteignungen. Hintergrund des gemeinsamen Appells ist die heute beginnende Sonderkonferenz der Bauminister. Diese befasst sich auch mit einer Initiative Bayerns und Nordrhein-Westfalens zu diesem Thema. 

"Wer sich nicht mehr darauf verlassen kann, dass Eigentum und Investitionen sicher sind, wird künftig wohl kaum Geld in den Wohnungsbau stecken", erklärte IHK-Präsident Sebastian Stietzel. Spätestens nach dem Berliner Volksentscheid im Jahr 2021 wäre es an der Zeit gewesen, ein Thema von solcher Reichweite und mit zu erwartenden massiven Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland auf eine klare bundesrechtliche Grundlage zu stellen.

In ihrem Appell machen die Vertreter der Berliner Wirtschaft auch darauf aufmerksam, dass die Vergesellschaftung von Wohnungen keine einzige neue Wohnung mit sich bringe. Stattdessen würde sich Berlin auf Jahrzehnte – und damit auf Kosten der nachfolgenden Generationen – finanziell jeglichen Spielraum für die Gestaltung einer wachsenden, zukunftsfesten Stadt nehmen. Für mehr bezahlbaren Wohnraum brauche es deshalb vor allem eines: mehr Investitionen, mehr Neubau und verlässliche Rahmenbedingungen.