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Stadtentwicklung

Umfrage: Mehrheit der Grünen-Wähler für Randbebauung des Tempelhofer Feldes

In Berlin gibt es über alle Parteipräferenzen hinweg eine Mehrheit für eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes. Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes sind auch 60 Prozent der Grünen-Wählerinnen und Wähler für eine maßvolle Verdichtung.

Von: Holger Lunau
zu sehen ist eine weite Wiese, im Hintergrund der Fernsehturm von Berlin. Es handelt sich um das Tempelhofer Feld.

Die Mehrheit der Berliner und Berlinerinnen ist für die Randbebauung des Tempelhofer Felds, um neuen Wohnraum zu schaffen.

Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes in Berlin gibt es nunmehr unter Anhängern aller Parteien eine Mehrheit für eine maßvolle Randbebauung des Tempelhofer Feldes. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der IHK Berlin. Danach sind auch 60 Prozent der Grünen-Wählerinnen und Wähler für eine bauliche Verdichtung. 

Unter den Anhängerinnen und Anhängern der CDU sind es 73 Prozent. 66 Prozent der SPD-nahen Berlinerinnen und Berliner befürworten die Randbebauung ebenso wie die Linken-Wählerinnen und Wählern mit 61 Prozent. Die geringste Zustimmung fanden die Pläne beim AfD-Klientel mit einer Zustimmung von 57 Prozent. Über alle Parteipräferenzen hinweg liegt die Zustimmung für eine maßvolle Randbebauung des Tempelhofer Feldes bei fast 59 Prozent, lediglich 25 Prozent der Befragten lehnen eine Erschließung der Randflächen für den Wohnungsbau ab.

Dazu erklärte IHK-Präsident Sebastian Stietzel: „Die Berlinerinnen und Berliner sind bei der Frage der Randbebauung des Tempelhofer Feldes weiter als Teile der Politik. Ja, es gab einen Volksentscheid. Aber seither hat sich die Welt verändert. Anstatt also standortgefährdende und für den Haushalt ruinöse Vergesellschaftungsdebatten zu führen, sollte die Politik den Wählerinnen und Wählern folgen. Günstigen Wohnraum gibt es nur, wenn mehr gebaut wird.“

Die Umfrage wurde im April 2026 mit 1.000 Berlinerinnen und Berlinern ab 16 Jahren vom Institut INSA consulere aus Erfurt durchgeführt.

Zu sehe ist ein Balkendiagram, welches zeigt, dass eine Randbebauung des Tempelhofer feldes befürwortet wird.

In der Umfrage der IHK Berlin wurde die Randbebauung des Tempelhofer Feldes parteiübergreifend deutlich befürwortet

Aktuell gehört das Areal dem Land Berlin, darf aber aufgrund des Volksentscheids von 2014 nicht entwickelt werden. Frühere Pläne einer Bebauung wurden politisch nicht weiterverfolgt, das ehemalige Flughafenareal steht für sportliche und kulturelle Nutzungen zur Verfügung, das historische Terminalgebäude wird teilweise von landeseigenen Einrichtungen (u.a. Polizei Berlin) genutzt. Auf einem Teil der Fläche besteht eine Geflüchtetenunterkunft, die aktuell noch ausgebaut wird.

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Berliner Bevölkerung dafür

Angesichts des angespannten Wohnungsmarkts - so schätzen die Lage 81 Prozent der Befragten ein - sehen 60 Prozent die Verdichtung im Innenstadtbereich für den Wohnungsbau als eine mögliche Lösung. Der Stadtentwicklungsplan Wohnen 2040 des Landes weist Potenziale für 249.000 Wohnungen, unter anderem dank Nachverdichtung aus.

Auf die Frage “Wie stehen Sie zu einer maßvollen Bebauung am Rand des Tempelhofer Feldes zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum, wenn die zentrale Freifläche erhalten bliebe?” antworteten 59 Prozent der Berlinerinnen und Berliner mit “Ja” oder “eher ja”, nur ein Viertel war dagegen. 

zu sehen ist ein Kuchen-/Kreisdiagram, welches zeigt, dass die Mehrheit der Berliner für eine Randbebauung des Tempelhofer Felds ist.