Zu sehen ist die Frage "WTF is IHK", darauf die Antwort: Offizieller Partner der Berliner Wirtschaft.

WTF is IHK?

Informelles Heldenkollektiv? Interessengemeinschaft hervorragender Kaufleute? Oder doch: Industrie- und Handelskammer Berlin?

Mit der neuen Imagekampagne zeigt die IHK Berlin, wofür sie steht.

Berlins Unternehmen sind so vielfältig wie unsere Stadt selbst. Für sie alle ist die IHK da.

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Startup-Factory

Innovationsmotor startet: JUNI fördert wissenschaftsbasierte Startups

Deep Tech braucht starke Strukturen: JUNI soll als neue Startup Factory die Innovationskraft der Hauptstadtregion bündeln und skalieren. Warum der Schulterschluss von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik dabei entscheidend ist – und welche Rolle die JUNI Future Week spielt.

Von: Christian Nestler
Ein Mann im Anzug steht mit dem Rücken zur Kamera und spricht zu Anwesenden in einem lichten Raum, es ist Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin

Das neue Hauptquartier des JUNI-Netzwerks wurde vom Regierenden Bürgermeister Kai Wegner eingeweiht

Der Saal im vierten Stock der Novalisstraße 11 in Berlin Mitte ist gut gefüllt. Durch die hohen Fenster fällt helles Frühlicht auf die in engen Grüppchen zusammenstehenden Gäste. JUNI, die Startup Factory der Hauptstadtregion, hat zum Partnerfrühstück ins frisch bezogene HQ eingeladen.

Forschungspower in ökonomische Kraft übersetzen

Zahlreich erschienen sind Vertreterinnen und Vertreter der Berliner-Brandenburger Wirtschaft und Wissenschaft; Partner und Unterstützer des ambitionierten Projektes. Spannung liegt im Raum. Wie stellt sich die erst im Januar an den Start gegangene Gründungsfabrik auf, um die selbstgesteckten, hochambitionierten Ziele zu erreichen? Immerhin soll JUNI Berlin und Brandenburg zu einem Hotspot für DeepTech-Gründung und Skalierung machen. Soll helfen, die Forschungspower der Region in ökonomische Kraft zu übersetzen. Laura Möller, JUNIs CEO, will dem Saal an diesem Morgen erste Antworten liefern.

Wissenschaftslandschaft vermessen und erschließen

Das erst im Januar an den Start gegangene JUNI-Team sieht sich ebenso großen Aufgaben wie einem engen Zeithorizont gegenüber. In fünf Jahren soll ihre Arbeit den Unterschied machen. Das wünscht der EXIST Bundeswettbewerb, in dem das Berlin-Brandenburger Konzept einer Startup Factory einen der zehn heißumworbenen Zuschläge erhielt. Fünf Jahre, in denen Studenten, Forscherinnen, Forscher und Lehrende für Gründung begeistert und befähigt werden sollen. In denen JUNI die riesige, vielfältige Wissenschaftslandschaft der Hauptstadtregion für Gründerteams besser vermessen, erschließen und nutzbar machen muss. 

Starthilfe für Geistesblitze
Symbolische Grafik zum Thema Wissenssicherung/Wissensaustausch untereinander
Innovation Starthilfe für Geistesblitze
Lesezeit: 8 Minuten
Eli Hamacher
UNITE-Initiative im Bundeswettbewerb erfolgreich
Innovationsförderung UNITE-Initiative im Bundeswettbewerb erfolgreich
Lesezeit: 1 Minute
Unterstützung für UNITE
Start-Up Förderung Unterstützung für UNITE
Lesezeit: 1 Minute

Ambitioniertes Programm

Die Aufgabe ist so umfassend, dass wohl nur eines hilft: sich selbstvergessen in sie hineinzustürzen. JUNI, das macht Laura Möller an diesem Morgen klar, wird auf allen Feldern spielen. Sie präsentiert ein ambitioniertes, wo möglich auf die Breite, wo nötige auf die Spitze zielendes Programm: basisorientiere Entrepreneurial Education für die STEM-Studierenden, JUNI Fellowship für exzellente Talente, Team Challenges, Science to Venture. Großevents in der JUNI Future Week, passend vom 6. bis 14. Juni terminiert, Investor-Meetings und High-Level-Roundtable. Und das ist erst JUNIs Aufwärmphase. 

JUNI Future Week (06.–14. Juni 2026) – über 100 Events verbinden Startups mit globalen Investoren, Industrie und Politik. Insgesamt werden mehr als 100.000 Teilnehmer erwartet.

Flagge zeigen

Wer so viel stemmen will, braucht Partner. Wirtschaft und Wissenschaft sind sowieso dabei – hier weiß man, dass neue DeepTech-Unternehmen die Region mit in die wirtschaftliche Zukunft tragen müssen. Umso wichtiger, dass auch die Berliner Politik Flagge zeigt. An diesem Morgen ist es der Regierende Bürgermeister, Kai Wegner, der diese hochhält und JUNI einen offiziellen Eröffnungsbesuch abstattet. In kurzen Worten betont er die zentrale Rolle innovativer Unternehmen für die Stadt und hebt JUNI als neuen und zentralen Akteur für deren Erfolg hervor. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Räume der Factory trifft er auf Gründerteams aus dem „AI Nation“ Accelerator sowie Migrant Founders aus dem Programm „Vision Labs“ von Earlybird Venture Capital

Entschlossenheit und Kooperationswille entscheidend

Kein Zweifel: JUNI steht erst am Anfang seiner Mission. Dicke Bretter sind zu bohren, um aus dem Wissenschaftshub Berlin-Brandenburg ein weltweit anerkanntes und relevantes DeepTech-Zentrum zu formen. Doch dies ist und kann nicht allein die Aufgabe der Startup Factory sein. Entscheidend sind die Entschlossenheit und der Kooperationswille, mit denen die Berlin-Brandenburger Wirtschaft und Wissenschaft, Gesellschaft und Politik bereit sind, diese Mission anzunehmen und anzugehen.