Investitionszusagen von rund 230 Milliarden Euro

Milliarden zugesagt – doch Berlin bangt um Investoren

Nach dem Investitionsgipfel am Wochenende präsentiert die Bundesregierung Investitionszusagen von rund 230 Milliarden Euro. Gleichzeitig mahnen Wirtschafts- und Investorenvertreter verlässlichere Rahmenbedingungen – gerade auch in Berlin an und warnen vor dem internationalen Wettbewerb um Kapital.

Man sieht eine Stadt mit mehreren Hochhäusern aus der Vogelperspektive. Es handelt sich um Berlin.

Es entwickelt sich die Sorge, dass sich die Folgen der Vergesellschaftungsdebatte auch auf andere Branchen ausbreiten könnten.

Nach Zeitungsberichten wächst in der Beteiligungsbranche die Befürchtung, dass die Pläne von Linken, Grünen und SPD zur Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände die Attraktivität Berlins als Investitionsstandort beeinträchtigen. Nach der Einigung der drei Parteien in den Sondierungen rückt damit die Frage in den Fokus, wie sich die politischen Pläne auf künftige Investitionsentscheidungen in der Hauptstadt auswirken.

Die Branchenvertreter haben demnach Sorge, dass perspektivisch neben dem Wohnungsmarkt auch andere Bereiche der Daseinsvorsorge wie die Energieversorgung von Vergesellschaftungsbestrebungen betroffen sein könnten. Die aktuelle Diskussion erschwert damit die Bemühungen des Bundes, internationales Kapital anzuziehen und Investoren verlässlichere Rahmenbedingungen zu bieten. 

Befürchtet wird zudem, dass Berlin zum Vorbild für Vergesellschaftungen in anderen Städten werden könnte. Auch die Beteiligungsbranche setzt deshalb auf das von der schwarz-roten Bundesregierung geplante Investitionsschutzgesetz, das Vergesellschaftungen auf Landesebene verbieten soll.

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