IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Jürgen Arbter, Qomunity und Re'public - Agentur für Finanzkommunikation

Jürgen Arbter ist Gründer von Qomunity, einer Genossenschaft in Gründung, und Geschäftsführer der Re'public - Agentur für Finanzkommunikation. Die Genossenschaft entstand durch einen Zufall aus dem ersten Unternehmen heraus.

Von: Sabine Hölper
Auf dem Bild ist zusehen wie ein Mann mittleren Alters eine Präsentation hält. In dem Raum sitzen mehrere Menschen und  es sind nur Hinterköpfe zusehen.

Jürgen Arbter hat mit Qomunity ein Community-Building-Ökosystem geschaffen, das soziale Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft stärkt.

Herr Arbter, warum haben Sie Qomunity gegründet?

Qomunity ist aus meinem ersten Unternehmen Re'public entstanden, einer Agentur für Finanzkommunikation. Einer unserer Kunden entwickelte ein Quartier in Offenbach und sagte: „Das Quartier soll nachhaltig sein und die ESG-Kriterien erfüllen, auch in puncto Quartiersmanagement. Wie können wir das umsetzen?“ So kamen wir dazu, uns über solche Dinge Gedanken zu machen. Daraus entstand Qomunity.

Was genau macht Qomunity?

Wir sind ein Community-Building-Ökosystem und bieten ganzheitliche Lösungen, um soziale Nachhaltigkeit in Immobilien zu integrieren. Viele Genossenschaften, vor allem im Osten, suchen neue Mitglieder. Wir aktivieren potenzielle neue Eigentümer, indem wir zeigen, was die Genossenschaften insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit leisten. Dafür haben wir diverse Instrumente, etwa den Quartiersstresstest, entwickelt. 

Sie sind schon seit vielen Jahren unternehmerisch tätig, haben nun noch einmal etwas Neues entwickelt. Warum sind Sie so umtriebig?

Nach meinem Studium an der UdK in Berlin habe ich ein Unternehmen maßgeblich mit aufgebaut. Als ich das erfolgreich erledigt hatte, dachte ich, dass ich nun auch selbst etwas auf die Beine stellen kann.

Ein Mann in einem schwarzen Hemd hält einen Vortrag. In seiner Hand hält er eine Fernbedienung

Jürgen Arbter, Gründer von Qomunity und Geschäftsführer der Finanzkommunikationsagentur Re'public, entwickelt Konzepte für mehr soziale Nachhaltigkeit in Quartieren und Genossenschaften.

Was gefällt Ihnen in Ihrer Position?

Ich bin ein neugieriger Mensch, ich liebe es, Impulse aufzunehmen. Diese Eigenschaften treiben mich täglich an.

Gibt es auch etwas, das Ihnen als Unternehmer nicht so behagt und haben Sie Vorschläge, die die Lage verbessern könnten?

Die Förderlandschaft sollte verbessert werden. Wir verzichten komplett auf alle öffentlichen Förderungen. Sie dauern zu lange. Und dann sagen die Sachbearbeiter auch noch, dass sie private Bürgschaften brauchen. Das ist doch unsinnig. Dann kann ich ja direkt alles ohne Hilfen finanzieren.