IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

EU-Gelder

„Das haben wir davon“: Wie EU-Förderungen Berliner Unternehmen unterstützen

Wie profitieren Berliner Unternehmen konkret von EU-Förderung? Die Kampagne „Das haben wir davon“ zeigt anhand Berliner Projekte, wie EU-Mittel Betriebe stärken – vom KMU-Fonds bis zu Qualifizierungsangeboten für Selbstständige.

Von: Aaron Baumgart
Eine Frau steht vor dem Europaparlament in Brüssel.

Auch Berliner Unternehmen profitieren von Entscheidungen aus Brüssel.

EU-Fördermittel klingen für viele Betriebe zunächst nach zusätzlicher Bürokratie, Formularen und weiter Entfernung zum eigenen Geschäftsalltag. Die Berliner Informationskampagne „Das haben wir davon“ will genau dieses Bild ändern. Im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe zeigt sie, wo EFRE- und ESF+-Mittel in der Hauptstadt konkret wirken: in Betrieben, bei Selbstständigen, in Kiezen und bei Projekten, die Wachstum und wirtschaftliche Stabilität ermöglichen.

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt unter anderem Investitionen, Innovation und eine nachhaltigere wirtschaftliche Entwicklung. Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) setzt stärker bei Qualifizierung, Beschäftigung und Teilhabe an. Zusammen zeigen beide Programme, dass Förderung nicht nur großen Infrastrukturprojekten zugutekommt, sondern auch kleineren Unternehmen, Gründerinnen, Freiberuflern und Kreativen.

KMU-Fonds: Kapital für Wachstum

Ein Beispiel für EU-Förderungen ist der KMU-Fonds. Er richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Existenzgründende mit Sitz oder Betriebsstätte in Berlin und wird durch den EFRE gefördert. Unterstützt werden Investitionen, Gründung, Wachstum oder auch Betriebsübernahmen – also Vorhaben, für die Kapital oft der entscheidende Engpass ist.

Wie das im Einzelfall funktioniert, zeigt der Berliner Handwerksbetrieb Moabiter Handwerksgesellschaft mbH aus dem Bereich Elektro- und Bauinstallation: Mithilfe des Fonds konnte das Unternehmen den Kauf eines eigenen Firmensitzes finanzieren. Für viele Unternehmen ist ein solcher Schritt mehr als eine Immobilienfrage: Ein eigener Standort schafft Planungssicherheit, professionalisiert Abläufe und kann weiteres Wachstum ermöglichen. 

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Sabine Hölper

QUiBFF: Wissen fürs freie Arbeiten

Auch die Kreativwirtschaft steht im Fokus. Das Projekt QUiBFF, gefördert durch ESF+, unterstützt Berliner Freischafende in der Fotografie dabei, wirtschaftlich stabil am Markt zu bestehen. Neben der künstlerischen Arbeit geht es um Themen, die im Berufsalltag oft entscheidend sind: Buchführung, Website und Social Media, Projektmanagement, Fördermittelanträge, Branchenkontakte und Portfolio-Reviews.

Das ist besonders relevant in einem Markt, der sich durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stark verändert. Wer freischaffend arbeitet, braucht heute nicht nur ein gutes Auge, sondern auch unternehmerisches Know-how. QUiBFF zeigt damit exemplarisch, wie ESF+-Förderung Wirtschaftlichkeit und Selbstständigkeit verbindet.

EU-Förderung wird sichtbar

Die Kampagne „Das haben wir davon“ zeigt, dass EU-Förderungen nicht nur als abstraktes Verwaltungsinstrument wirken können. Sie könnenBetriebe finanzieren, Kompetenzen stärken und Berliner Unternehmen dabei helfen, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen.