Arbeitgeberattraktivität

Wenn Arbeitsklima wichtiger wird als der Gewinn

In kaum einer Branche ist der Fachkräftemangel so groß wie in der Gebäudereinigung. Die Gebäudeservice Wodara GmbH aus Marzahn zeigt, wie man sich als Arbeitgeber mit einem guten Arbeitsklima attraktiv macht.

Ein Mann im hellblauen Hemd jätet ein Beet

Im Firmengarten von Wodara wird Gemüse angebaut.

Zum Podcast
Man sieht das Titelblatt des Podcasts der IHK Berlin. Es ist ein blauer Hintergrund mit weißem Titel. Es handelt sich um die Folge 1: New Work & Attractiveness.
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Podcast FachkräftePartnerschaft

Philipp Wodara diskutiert in der ersten Folge der dreiteiligen Podcast-Reihe “FachkräftePartnerschaft” wie New Work die Attraktivität von Arbeitgebern steigern und dem Fachkräftemangel entgegenwirken kann. Sie teilen Erfahrungen aus der Praxis und geben konkrete Tipps für Unternehmen.

Arbeitsklima bei Gebäudeservice Wodara: Was den Familienbetrieb auszeichnet

Mario Wodara gründete die Gebäudeservive Wodara GmbH mit heute 175 Beschäftigten vor 20 Jahren. Sein Sohn Philipp ist in die Fußstapfen getreten und auch auch sonst tut das Unternehmen, um die Familie einzubinden – generationenübergreifend. Das hat mit gutem Arbeitsklima zu tun. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist wichtig. Für die Bürokräfte in der Marzahner Zentrale wird zweimal die Woche gekocht, auch mit Gemüse aus dem Firmengarten. 

Nicht der einzige nachhaltige Aspekt. Reinigungsutensilien werden möglichst kalt gewaschen. Insgesamt führen die Wodaras ihr Unternehmen nach dem Leitbild der Gemeinwohl-Ökonomie, die eine Alternative zum rein profitorientierten Wirtschaften darstellt. Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Finanzpartner, Gesellschaft: Die Interessen aller sollen berücksichtigt werden.

Gebäudeservice Wodara: Familienunternehmen aus Berlin-Marzahn

Die Gebäudeservice Wodara GmbH wurde 2003 von Mario Wodara in Berlin-Marzahn gegründet und beschäftigt heute rund 175 Menschen. Unter der Marke "Qualitrauen" bietet das Handwerksunternehmen Leistungen von Sonderreinigung über Höhenarbeiten bis zum Winterdienst an. Seit 2017 ist Wodara Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie und hat 2018 sowie 2020 eigene Gemeinwohl-Bilanzen veröffentlicht. Mittlerweile ist mit Philipp Wodara auch die zweite Generation der Familie in der Geschäftsführung aktiv.