IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Marius Hasenheit, sustentio GmbH

Sustentio wächst gegen den Trend. Geschäftsführer Marius Hasenheit spricht über Nachhaltigkeit und wie die Politik ein in den Hintergrund geratenes Anliegen wieder vorantreiben sollte.

Von: Sabine Hölper
Eine Gruppe von Menschen steht auf einem begründeten Dach. Im Hintergrund ist der Berliner Fernsehturm zusehen.

Die sustentio GmbH berät Unternehmen zu Nachhaltigkeitsstrategien, Reporting und Kommunikation

Herr Hasenheit, erklären Sie uns bitte, was sustentio macht.

Unternehmen wollen oder müssen nachhaltiger werden. Da setzten wir an: Wir begleiten Organisationen von der Konzeption und Umsetzung von Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien über das Reporting bis hin zur Gestaltung aller Aspekte der Nachhaltigkeitskommunikation. Und alles, das ist unser USP, geschieht aus einer Hand. Ich denke, dass wir auch deshalb gegen den Trend wachsen. Wir sind eine nerdy Fachberatung und dennoch breit aufgestellt mit einer Menge Umsetzungskraft.

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Sirka Sander
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Wann wurde das Unternemen gegründet?

Sebastian Olényi hat sustentio 2016 mit dem Fokus auf Nachhaltigkeitskommunikation gegründet. Ich bin 2019 dazugestoßen, mit dem Schwerpunkt Beratung. Somit ergänzen wir uns gut. Ich hatte vorher als Angestellter gearbeitet, beim Ecologic Institute, also schon immer im Bereich Nachhaltigkeit. Und ich war auch nebenher als Freelancer tätig. Der Eintritt in die Firma als Partner war für mich ein großer Schritt, ich brachte eigene Kunden mit – und wurde schrittweise vom Freelancer zum Unternehmer.

Wie gefällt Ihnen die Rolle als Unternehmer?

Gut, ich fühle mich richtig wohl. Ich mag die Flexibilität und dass man nie fertig ist. Mit meiner Arbeitsweise passe ich auch schlicht nicht mehr in ein Angestelltenverhältnis. Vielleicht war das auch nie anders. Ich brauchte nur länger um dies zu erkennen.

Sind Sie dem nie überdrüssig?

Es gibt bessere Zeiten, unternehmerisch tätig zu sein, als in einer Rezession. Aber für uns sind Regulierung und das in manchen Kreisen vorhandene Nachhaltigkeits-Bashing gravierender. Das mitunter dogmatische Festhalten am Alten führt noch dazu, dass Deutschland ein Industriemuseum wird – um einmal das Narrativ der Gegenseite umzudrehen. Auch sind viele Unternehmer durch das Hin und Her der Politik verunsichert. Es gibt zu wenig Planungssicherheit – selbst beim lange ausgehandelten CO2-Preis.

Ein Mann mit runder Brille und schwarzem Rollkragenpullover lächelt in die Kamera. Im Hintergrund ist eine unscharfe Kulisse zu sehen.
Zutrauen und Aufbruch ist nicht naiv, sondern angebracht. Und das betrifft die technologischen Entwicklungen wie auch Nachhaltigkeit – allem Gegenwind zum Trotz.“
Marius Hasenheit Geschäftsführer, sustentio GmbH
An welchen Stellschrauben sollte die Politik drehen?

Sie sollte Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft weiter vorantreiben – nicht zuletzt, damit wir in Zeiten geopolitischer Schocks resilienter werden. Viele Unternehmen zeigen doch auch längst: Zutrauen und Aufbruch ist nicht naiv, sondern angebracht. Und das betrifft die technologischen Entwicklungen wie auch Nachhaltigkeit – allem Gegenwind zum Trotz.