IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Martin Schröder, PACE Media Development GmbH

Begonnen hat die Karriere von Martin Schröder beim Glücksrad, der legendären Show, die in den goldenen Gameshow Zeiten der 80er Jahre startete und uns allen den Begriff der „Buchstabenfee“ einbrachte. Heute sitzt er mit seinem Unternehmen Pace Media Development GmbH in der Schützenstraße in Berlin-Mitte.

Ulrike Menn
Ein Mann mit Brille sitzt vor mehreren Bildschirmen, die ein Redaktionsprogramm zeigen

Seit über 20 Jahren ist das Unternehmen auf die Software-Entwicklung im Bereich TV-Produktion und TV-Broadcast spezialisiert. Aushängeschild ist die eigens entwickelte Produktfamilie „CUBA Broadcast Suite“, die Abläufe von Fernsehprogrammen digitalisiert und automatisiert. „Das Hauptgeschäft ist unser Playout-System. Wir sind diejenigen, die den Sendeplan bekommen und dann die Files abspielen. Wir sind die letzten, bevor die Inhalte den Sender verlassen. Wir setzen die Grafiken dazu, das Logo, oder lassen einen Ticker unten durchlaufen. Und das alles mit unserer Integrated Playout-Software, die das ganz kompakt löst“, beschreibt Schröder sein Business. 

Sämtlicher Content, der während der Fußball-Weltmeisterschaft auf Magenta Sport zu sehen war, ist durch die Software, die er mit seinem Team entwickelt hat, gelaufen. Nach zwei Europameisterschaften und der WM 2022 in Katar, war das Turnier in Amerika nun schon seine zweite WM. Andere namhafte Kunden seines Unternehmens sind unter anderem Red Bull Media House, Dyn Media und Axel Springer. Zehn Mitarbeitende leitet Schröder mittlerweile: „Wir sind ein reines Entwicklungsteam mit wenig Overhead. Wir haben weder Vertrieb noch Marketing, was einerseits das Unternehmen schlank hält, andererseits den Umsatz in manchen Zeiten auch. Wir sind aber über die Jahre in Deutschland und Österreich sehr gut bekannt geworden und leben durch Mundpropaganda und unser gutes Netzwerk“. Ihr Fokus liegt dabei auf Sport und andere Event-basierte Ereignisse.

Die aktuelle Medienkrise, die sinkende Reichweite der klassischen TV-Sender und die Zurückhaltung der Werbekunden, begreift Martin Schröder eher als Chance für sein Unternehmen, da er mit seinem integrierten Playout den Kunden eine kostengünstigere Lösung anbieten kann, als traditionelle Broadcast-Ingenieure das mit vielen Geräten leisten könnten. 

Von Tag eins beim Glücksrad bis heute. Schröders Leidenschaft fürs Bewegtbild ist ungebrochen. „Fernsehen ist mein Leben. Kreative Wege zu finden, Dinge zu realisieren und manches anders zu machen. Ein bisschen out-of-the-box zu denken. Das macht mir immer noch Spaß“, resümiert der Wahlberliner und schickt fast ein wenig wehmütig hinterher: „Ich bin ja nun nicht mehr der Jüngste. Da beschäftigt mich natürlich auch das Thema, wie es weitergeht. Aber ich kann Ihnen soviel verraten: Die Nachfolgeregelung ist auf einem guten Weg“.