IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Branchen Lebensmittel

Freiberger Lebensmittel GmbH feiert 50. Jubiläum – 300 neue Arbeitsplätze geplant

Täglich kaufen Millionen Menschen Pizzen in jeglicher Form und Vielfalt. Egal, in welchem Supermarkt oder Shop die Produkte über die Ladentheke gehen, oftmals ist die Freiberger Gruppe der Produzent. Nunmehr feiert das Berliner Unternehmen sein 50-jähriges Bestehen.

Von: Holger Lunau
Ein Mann in einem dunklen Anzug überreicht einer Frau eine Urkunde. Daneben steht ein weiterer Mann im Anzug.

Eine IHK-Ehrenurkunde zum Jubiläum für Freiberger-CEO Dr. Thorid Klantschitsch (Mitte) und ihren Vorstandskollegen Oliver Heinisch (rechts).

Mit einem Empfang hat die Freiberger Lebensmittel GmbH ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Bei der Veranstaltung auf dem Betriebsgelände am Rande des Märkischen Viertels in Reinickendorf wurden rund 100 Gäste begrüßt, darunter Ernst Freiberger, der das Unternehmen einst aufgebaut hatte. Die Feierlichkeiten wurden auch genutzt, um ein neues Dienstleistungsgebäude einzuweihen. Geplant ist, 300 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Freiberger Gruppe ist der Hidden Champion im Tiefkühl- und Kühlregal, wobei die Palette von Pizzen aller Art, über Snacks und Pasta bis hin zu Fertiggerichten und Back-Shop-Artikeln reicht. Täglich werden nach eigenen Angaben 3,5 Millionen Pizzen an weltweit elf Standorten produziert – was das Unternehmen zum Weltmarktführer macht. Als 100-prozentige Tochter der Südzucker AG beliefert das Unternehmen Märkte in über 30 Ländern Europas, in den USA und Kanada, darunter befinden sich im Prinzip jeweils alle großen Handelsketten vor Ort. Bei Freiberger arbeiten rund 3.800 Menschen, darunter bisher knapp 700 Beschäftigte in Berlin.

Foto eines Kochs mit einem Pizzateig

Bei der Pizzaproduktion setzt Freiberger auf vielfältige Rezepturen.

Die 50 Jahre Freiberger seien nicht nur Zahlen, sondern die Geschichte von Menschen, die Verantwortung übernommen hätten, betonte Dr. Thorid Klantschitsch, Vorsitzende der Geschäftsführung (CEO) der Freiberger Lebensmittel GmbH. Auch heute gebe es im multikulturell aufgestellten Unternehmen einen hervorragenden Teamspirit, den stetigen Wandel in der Branche zu meistern. Die Investition in ein neues Gebäude sei ein klares Bekenntnis zum Standort Berlin und zu den Wurzeln des Unternehmens. Ernst Freiberger hatte 1976 eine quasi insolvente Pizza-Versandbäckerei in Moabit übernommen und dann in Reinickendorf innerhalb einer Dekade zum größten Pizza-Hersteller Europas geformt. 

Dass Freiberger bei den Konsumenten relativ unbekannt ist, ist ein Stück weit auch auf die Unternehmensphilosophie zurückzuführen. „Wir produzieren Handelsmarken, verstehen uns als Dienstleister und gehen daher möglichst auf alle Kundenwünsche ein“, betont Uta Kisser, Leiterin Corporate Communication. Dies sei auch ein Grund dafür, dass es circa 1.300 Rezepturen gebe, je nach Vorgaben der Auftraggeber. Ob Freiberger als Produzent auf den Verpackungen stehe oder nicht, sei nicht so wichtig.