IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Ricardo dos Santos Miquelino, and dos Santos

Ricardo dos Santos Miquelino, Geschäftsführer der and dos Santos GmbH, spricht im Interview über Transformationsprozesse in Organisationen, Kollektive Intelligenz und KI sowie die Gründe, warum er nicht mehr ausbildet.

Von: Sabine Hölper
Ein Mann und eine Frau stehen vor einer weißen Wand. Beide tragen schwarz. Der Mann hat die Arme vor dem Oberkörper verschränkt und die Frau lehnt sich an ihn an.

Jutta dos Santos Miquelino und Ricardo dos Santos Miquelino leiten seit 2014 gemeinsam das Unternehmen and dos Santos.

Herr dos Santos Miquelino, was genau macht Ihr Unternehmen?

and dos Santos hilft Organisationen dabei, Transformationsfähigkeit systematisch aufzubauen und dauerhaft im Kerngeschäft zu verankern. Dabei setzen wir vor allem auf die Mitarbeitenden. Wir machen ihnen deutlich, dass Veränderung, dass Innovationen notwendig sind und sensibilisieren sie für die Chancen und Herausforderungen, die mit Technologien wie KI verbunden sind. Nachdem ein gemeinsames Bewusstsein dafür geschaffen wurde, geht es darum, neue Kompetenzen aufzubauen und zu integrieren. Durch Collective Intelligence Design verbinden wir internes und externes Wissen systematisch und übersetzen es in reale Transformationsprozesse, die im Arbeitsalltag wirksam werden.

Wann haben Sie Ihr Unternehmen gegründet und warum?

Ich habe and dos Santos 2011 gegründet, 2014 ist meine Frau als weitere Geschäftsführerin eingestiegen. Ich habe viele Jahre als Angestellter gearbeitet. Nachdem ich dann für Coca Cola eine wichtige Kampagne erfolgreich abgeschlossen hatte – sie hatte sogar Preise gewonnen – fühlte ich mich sicher genug, eine eigene Firma zu gründen. Heute beschäftigen wir mehr als 40 Leute. Wir sind ein komplett virtuelles Team.

Ein Mann sietzt auf einem Stuhl vor einer weißen Wand. Die Unterarme hat er auf seinen Oberschenkeln abgestützt. Er trägt ein schwarzes Outfit mit einer schwarzen Capy und bunten Sneakern.
Ich habe viele Möglichkeiten, Ideen zu realisieren. Dabei bin ich mit unserem Unternehmen nicht auf eine Branche beschränkt, sondern kann überall etwas bewegen.“
Ricardo dos Santos Miquelino Geschäftsführer
Und was nervt?

Die Bürokratie. Es bedarf nahezu einer Vollzeitstelle, um all diesen Anforderungen Herr zu werden. 

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten an die Politik: Wie würde der lauten?

Ich würde mir eine Ausbildungsplatzzulage wünschen. Wir bilden aktuell nicht mehr aus, weil wir eine Ausbildung fachlich und menschlich so gut begleiten wollen, dass der Aufwand für ein kleines Unternehmen ohne zusätzliche Unterstützung kaum tragbar ist.