IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Transormation in der Musikindustrie

Musikrechte und Musikverlag: Budde Music im digitalen Wandel

Budde Music vertritt die Rechte von Textern und Komponisten weltweit. Das Business verändert sich durch die digitale Transformation rapide.

Von: Almut Kaspar
Zu sehen ist ein junger Mann in dunklem Pullover. Er verschränkt seine Arme vor der Brust, hat kurze dunkle Haare und einen dunklen Bart und blickt neutral in die Kamera.

Benjamin Budde ist CEO der Unternehmensgruppe Budde Music.

Mit dem Musikverlag, den sein Großvater Rolf Budde senior vor genau 79 Jahren gründete und der mit dem Schlager „Pack die Badehose ein“ den ersten kommerziellen Erfolg einfuhr, hat die international aufgestellte Unternehmensgruppe Budde Music, die Benjamin Budde heute in dritter Generation als CEO führt, kaum noch etwas zu tun.

„Wir vertreten die Werke von Songtexterinnen und -textern und Komponistinnen und Komponisten und sorgen dafür, dass sie überall auf der Welt optimal genutzt, lizensiert und vergütet werden“, erläutert er, „dazu gehören kreative Arbeit, also das Repertoire entwickeln und passende Auswertungen anstoßen, sowie eine sehr präzise Rechte-, Daten- und Abrechnungslogistik.“

Zu sehen ist ein junger Mann, mit kurzen dunklen Haaren und einem grünbraunem Oberteil. Er schaut neutral in die Kamera.

Maximilian Paproth ist der Managing Director von Budde Music Publishing.

Budde Music verwaltet Musikrechte weltweit

Songs, so Budde, entstünden heute meist in globalen Netzwerken, würden über unterschiedlichste Plattformen genutzt und könnten innerhalb kürzester Zeit ein Publikum in vielen Ländern erreichen. „Was uns ausmacht, ist die Kombination aus der Nähe zu den Menschen, mit denen wir arbeiten, und einer sehr professionellen und äußerst optimierten Umsetzung.“

Alle Songs, deren Urheberrechte Budde Music besitzt, werden zum Beispiel bei den entsprechenden Verwertungsgesellschaften – in Deutschland etwa bei der Gema mit Sitz in Berlin – gemeldet, die für die öffentliche Nutzung der Musik eine Vergütung eintreiben, mit denen Budde Music wiederum seine einzelnen Autoren bezahlt.

Was uns ausmacht, sind die Nähe zu den Menschen, mit denen wir arbeiten, und eine professionelle, optimierte Umsetzung.“
Benjamin Budde CEO Budde Music

Digitale Transformation verändert das Musikgeschäft

„Die digitale Transformation“, sagt CEO Budde, „hat dazu geführt, dass wir Rechte, Metadaten und Abrechnungen zentral konsistent halten, ermöglicht aber gleichzeitig eine schnelle Zusammenarbeit mit unserer Autorenschaft und unseren Partnern.“

Neben dem Hauptsitz in Berlin, wo ein Großteil der rund 110 Budde-Beschäftigten arbeitet, ist das Unternehmen unter anderem in Paris und London präsent und arbeitet in weiteren Ländern mit lokalen Partnern und Sub-Publishern zusammen.

Rechte, Metadaten und Abrechnungen müssen über Ländergrenzen hinweg zuverlässig funktionieren, zugleich benötigen die Teams vor Ort ein gutes Verständnis für die Besonderheiten ihrer Märkte. Denn Streaming, soziale Medien, Filme, Serien, Werbung und Games haben die Wege immens erweitert, auf denen Musik ihr Publikum erreicht.

Aktuell vereint der Katalog von Budde Music ein umfangreiches Repertoire aus historischen Klassikern und aktueller Musik – darunter „Forever Young“ und „Big in Japan“ von Alphaville oder alle Hits der Elektropop-Band ClockClock und Künstler wie Alvaro Soler, Nico Santos, Lena Meyer-Landrut oder Aurora. „Eine Spannbreite von Werken, die Menschen jeder Zielgruppe berühren“, sagt Benjamin Budde, „von ,Always on my Mind‘ oder ,The Letter‘ bis ,No Roots‘ oder Helene Fischers ,Achterbahn‘.“

Streaming- und Social-Media- Plattformen geben uns wichtige Hinweise auf neue Entwicklungen.“
Maximilian Paproth Managing Director Budde Music

Neue Talente und starke Repertoires

Während CEO Budde und COO Ender Atis die übergeordnete Verantwortung für die strategische Ausrichtung der gesamten Unternehmensgruppe tragen, leitet Maximilian Paproth als Managing Director von Budde Music Publishing die Musikverlagsgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei die Führung und Weiterentwicklung der einzelnen Teams und Einheiten, die dort zusammenarbeiten. Zudem ist er für Artists and Repertoire (A&R) als Global President zuständig.

„Ein A&R-Manager entdeckt und begleitet Künstlerinnen, Künstler und Songwriter“, erklärt Paproth, „hier verbinde ich diese Aufgaben mit einer übergeordneten internationalen Perspektive – ich möchte neue Talente und starke Repertoires identifizieren, unsere Autoren und Künstler bestmöglich unterstützen und ihnen innerhalb der Budde Group die richtigen Möglichkeiten eröffnen, national wie international.“

Neue Künstlerinnen und Künstler, Songwriter und musikalische Trends finde man über persönliche Netzwerke sowie bei Konzerten, Showcases, Songwriting-Camps und Branchen-Events. „Auch Streaming- und Social-Media-Plattformen geben uns wichtige Hinweise auf neue Entwicklungen“, so A&R-President Paproth. „Unser Anspruch ist es, langfristige Beziehungen aufzubauen und kreative Karrieren nachhaltig zu fördern.“

Mit CEO Benjamin Budde stimme er sich insbesondere bei strategischen Themen und größeren Verpflichtungen eng ab – „uns beide verbindet schließlich grundsätzlich die Leidenschaft für Musik“.

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