IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

7 x 3 – Das Ultra-Kurz-Interview

Fridtjof Gustavs: Wie MotionLab.Berlin Deep Tech vom Labor in den Markt bringt

Fridtjof Gustavs ist Mitgründer und Geschäftsführer von MotionLab.Berlin. Gemeinsam mit seinen Mitgründern startete er 2017 in einer leeren Halle in Berlin. Die Idee: Hardware-Gründer einen Ort zu geben, an dem sie Produkte tatsächlich bauen können – ohne selbst teure Maschinen und Werkstätten anschaffen zu müssen. 2018 wurde MotionLab.Berlin offiziell gegründet.

Gustavs selbst kommt aus der Berliner Hochschul- und Gründungsszene. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der TU Berlin und sammelte bereits dort Erfahrung im Formula-Student-Team, das eigene Rennwagen entwickelte und baute. Diese Verbindung aus Technologie und Unternehmertum prägt auch MotionLab.Berlin.

MotionLab.Berlin: Werkstatt für mehr als 110 Deep-Tech-Start-ups

Heute bezeichnet sich MotionLab.Berlin als Deutschlands offiziellen Deep Tech Hub. Mehr als 110 Hardtech- und Deep-Tech-Start-ups haben nach Unternehmensangaben bereits in dem Ökosystem gearbeitet. Zur Community gehören inzwischen mehr als 2.000 Menschen, das MotionLab-Team selbst umfasst rund 25 Beschäftigte.

Der entscheidende Unterschied zu klassischen Coworking-Spaces liegt in der Infrastruktur: Acht Labore, CNC-Maschinen, Lasercutter, Metallwerkstätten und großformatiger 3D-Druck ermöglichen es Gründer, physische Produkte zu entwickeln und zu testen. Im Fokus stehen unter anderem Climate Tech, Mobilität, Robotik sowie Bio- und Medtech. Ergänzt wird die technische Ausstattung durch Programme, Kontakte zu Industrie und Investor sowie Unterstützung bei Finanzierung und Skalierung.

Von Alt-Treptow nach Marzahn – und bald nach Mariendorf

MotionLab.Berlin ist inzwischen an mehreren Berliner Standorten aktiv. Auf den ersten Campus in Alt-Treptow folgte 2022 ein Standort in Marzahn, der insbesondere Unternehmen beim Schritt vom Prototyp zur industriellen Skalierung unterstützen soll. Für 2027 ist bereits die nächste Erweiterung angekündigt: Im ringberlin in Mariendorf sollen auf rund 17.000 Quadratmetern zusätzliche Flächen für Hardtech und Deep Tech entstehen.

Für Gustavs bleibt dabei die ursprüngliche Idee entscheidend: Technologieunternehmen benötigen nicht nur Kapital und gute Ideen, sondern auch den Raum, die Maschinen und die Menschen, um daraus reale Produkte zu machen.