IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Emre Ates, Rechargy GmbH

Wo kann man unterwegs den Akku seines mobilen Endgerätes aufladen, wenn der kurz vorm Aufgeben ist? Seit vier Jahren bietet das Unternehmen Rechargy eine mobile Möglichkeit. Bereits 1.000 Powerbank-Stationen stehen deutschlandweit zur Verfügung. Tendenz steigend.

Auf dem Bild sind Menschen zu sehen, die vor einer Powerbank-Station stehen.

Die Rechargy GmbH vermietet Powerbanks, die an verschiedenen Stationen abgeholt und zurückgebracht werden können.

Die Geschichte beginnt, da ist Emre Ates noch lange nicht volljährig. Gemeinsam mit seinem Bruder Furkan sitzt er in einem Café. Dieser wartet auf einen dringenden Anruf, aber leider ist der Akku seines Mobiltelefons leer. „So kamen wir auf die Idee mit den kleinen Akkuboxen, in die man einen Euro einwirft“, sagt Emre Ates. Vor vier Jahren, da war er 23, professionalisierte er die Idee und gründete gemeinsam mit seinem Bruder (er nennt ihn in Anlehnung zum Co-Founder scherzhaft „Bro-Founder“) Rechargy

Das Unternehmen vermietet Powerbanks zum mobilen Aufladen von tragbaren Endgeräten. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, gibt der Nutzer die Powerbank an einer beliebigen Station ab. 1.000 solcher Powerbank-Stationen hat Rechargy deutschlandweit aufgestellt, 400 davon in Berlin. Die anderen befinden sich in Städten wie Frankfurt, Essen oder Stuttgart. Zum Teil betreibt Rechargy sie selbst, das Groß übernehmen verschiedene Franchisepartner. Weitere Stationen stellt das junge Unternehmen auf Messen oder bei Veranstaltungen wie etwa Musikfestivals auf. Zusätzliche Einnahmen neben den Gebühren für die Aufladung generiert das Start-up mit vier Mitarbeitern durch die Vermarktung der Bildschirme an den Stationen. 

Auf dem Bild ist ein Mann mit dunklen Haaren zu sehen, der mit verschränkten Armen in die Kamera blickt.

Emre Ates, Mitgründer der Rechargy GmbH

Emre Ates hat mit seinem Angebot einen Nerv getroffen. Selbst die modernsten Akkus halten nicht ewig. Die Menschen wollen aber stets online sein. Das dient auch, vor allem abends, der Sicherheit. Deshalb werden die Stationen zum Beispiel auf dem Münchner Oktoberfest in den Zelten aufgestellt. „Die Frauen sollen auf dem Heimweg notfalls Hilfe rufen zu können“, sagt Emre Ates. Kein Wunder, dass die weitere Expansion für ihn gesetzt ist.

Vorgestellt: Simon Kozlik, Heuristiq AI Studio
Ein Mann im Anzug sitzt vor seinem Laptop und guckt auf den Bildschirm. Hinter ihm ist eine betonfarbene Wand zusehen.
Köpfe der Berliner Wirtschaft Vorgestellt: Simon Kozlik, Heuristiq AI Studio
Lesezeit: 2 Minuten
Ulrike Menn
Mittel und Wege für Förderungen und Finanzierungen
Zu sehen ist ein Mann im Anzug, der die Hand eines Geschäftspartners oder Kollegen schüttelt, der von hinten zu sehen ist.
Förderung & Finanzierung Mittel und Wege für Förderungen und Finanzierungen
Lesezeit: 4 Minuten
Jens Bartels

Außerdem macht ihm das Dasein als Unternehmer Spaß – trotz 80 Stunden Arbeit pro Woche und dem ständigen Kreisen im Kopf um „Skalierung, Team etc.“ Nur eines findet er verbesserungswürdig: die Berliner Förderlandschaft. „Es gibt angeblich hunderte Förderungen in Berlin, aber wir haben keine bekommen, obwohl wir Innovatives machen“, ärgert sich Emre Ates.