BW besucht

Königliche Porzellan-Manufaktur – zu Besuch bei der ältesten Luxusmarke Berlins

Die Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM) gehört zu den ältesten und renommiertesten Porzellan-Manufakturen der Welt. Gegründet im Jahr 1763 durch Friedrich den Großen, steht sie seit mehr als 260 Jahren für höchste handwerkliche Präzision und künstlerischen Anspruch.

Bis heute entstehen alle Produkte in der Manufaktur am Berliner Tiergarten – von Hand, Stück für Stück. Die KPM ist damit eine der wenigen Manufakturen in Deutschland, die ihren Ursprungsort und ihre handwerkliche Produktionsweise über Jahrhunderte bewahrt haben. Das Sortiment reicht von klassischen Tafelservices über Kunstobjekte bis hin zu zeitgenössischen Kooperationen mit Designerinnen und Designern.

KPM produziert mit kulturellem und ökonomischem Mehrwert

Wirtschaftlich verbindet die KPM Berliner Tradition mit globalem Markt: Ihre Produkte werden weltweit exportiert und gelten in der Luxusgüterbranche als Referenz für deutsches Kunsthandwerk. Mit mehr als 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Manufaktur ein mittelständischer Arbeitgeber, der hochspezialisierte Berufsbilder wie Porzellanmalerei, Glasurherstellung und Drehtechnik lebendig hält.

Besucherinnen und Besucher können die Manufaktur vor Ort erleben und die Entstehung der Produkte nachvollziehen. Dadurch verbindet die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin Produktion, Handel, Tourismus und Kultur auf besondere Weise.

Für die Berliner Wirtschaft steht die KPM exemplarisch dafür, wie historische Unternehmen durch Qualität, Innovationsbereitschaft und starke Markenidentität dauerhaft am Markt bestehen können. Was es bedeutet, wenn all das in lebendiger Produktion erlebbar wird – das haben wir für „BW besucht" mit einem Blick hinter die Kulissen eingefangen.