IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Dr. Stefan Drauschke, NextHealth, GÖK Consulting und ViVental

Er wollte Arzt werden, wurde aber fast über Nacht zum Unternehmer, weil er den elterlichen Betrieb übernahm. Mehr als 40 Jahre später ist Stefan Drauschke Geschäftsführer von drei Firmen – und tut dennoch, was er mag: mit Menschen arbeiten.

Von: Sabine Hölper
Mehrere Menschen sitzen eng nebeneinander auf einer roten Couch. Im Hintergrund ist ein buntes Bild zusehen, sowie ein Fenster ins Grüne.

Dr. Stefan Drauschke beschäftigt inzwischen mehr als 70 Mitarbeiter in seinen drei Unternehmen.

Stefan Drauschke ist promovierter Mediziner, hat aber nur vorübergehend als Arzt gearbeitet. Das Schicksal wollte es anders: Als er 21 Jahre alt war verstarb sein Vater, ein Berliner Unternehmer, recht plötzlich. Also hat er die Firma, gemeinsam mit seiner älteren Schwester, übernommen. „Ich habe keine Sekunde gezweifelt, diesen Schritt zu gehen. Es war mein Vermächtnis“, sagt er.

Das war der Anfang seiner Unternehmer-Karriere. Den elterlichen Betrieb hat er zwar nach einigen Jahren verkauft, in der Folge aber zwei Unternehmen gegründet und eins übernommen, zuerst GÖK Consulting, dann etwa zeitgleich ViVental, ein Anbieter für Ergotherapie, Physiotherapie und Rehasport, sowie die Next Health GmbH, die als Holding fungiert. Die drei Firmen beschäftigen zusammen mehr als 70 Mitarbeiter. 

Auf dem Bild ist ein Mann in einem hellgrauen Jacket und weißem Hemd zu sehen. Er trägt eine Brille und zeigt mit einem Finger in die Ferne.

Vom Mediziner zum Unternehmer: Dr. Stefan Drauschke übernahm früh die Firma seines Vaters und führt heute drei Unternehmen mit mehr als 70 Mitarbeitenden.

Operativ tätig ist der Mediziner, der vorhatte Neurologe oder Psychologe zu werden, mit der Next Health, die er mit seiner Ehefrau Pia gegründet hat. Denn hier können beide, nach diversen Weiterbildungen zum Coach, ebenfalls ihrer Leidenschaft nachgehen und Menschen bei Transformationsprozessen begleiten. Das Unternehmen hat sich auf Veränderungsmanagement, Strategie- und Führungskulturentwicklung spezialisiert. Zu den Kunden zählen vor allem Organisationen aus dem Gesundheitsbereich, etwa Kliniken oder medizinische Hochschulen, aber auch Firmen aus anderen Branchen. „Unser USP ist, dass wir intensiv auf Partizipation bei den Prozessen setzen; unser Ziel ist, die Selbstwirksamkeitserwartung jedes Mitarbeiters zu steigern“, sagt Drauschke. „Außerdem sind wir als Coaches, die selbst Unternehmen führen, besonders glaubwürdig.“

Und er ist ein Vollblut-Unternehmer. „Ich habe die Freiheit, selbstbestimmt zu arbeiten“, sagt Drauschke. Noch besser gefiele ihm das Dasein als Chef, wenn alle Angestellten genauso intrinsisch motiviert wären. „Leider ist die Haltung zu Arbeit, Verantwortung und Leistung bei manchen Menschen wenig ausgeprägt.“ Sein Wunsch an die Politik geht in eine ähnliche Richtung: Drauschke findet es „schreiend ungerecht“, dass er als Arbeitgeber die finanzielle Belastung aus Krankheitsabwesenheit von Angestellten alleine tragen muss. „Die Politiker sollten ein Lösung finden, um die Unternehmen zu entlasten, wenn Mitarbeitende bei vollem Gehalt wegen Krankheit keine adäquaten Leistungen bringen können.“