IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Außenhandel

Wettbewerb mit China nimmt zu: Unternehmen setzen auf Innovation

Zwei Drittel der deutschen Unternehmen spüren einen wachsenden Wettbewerbsdruck durch chinesische Anbieter. Eine neue DIHK-Sonderumfrage zeigt zugleich: Die Unternehmen reagieren darauf vor allem mit Innovation und Kostensenkungen. Von der Politik erwarten sie faire Wettbewerbsbedingungen und ein geschlossenes europäisches Auftreten.

Zu sehen ist ein Containerschiff, welches von oben im Meer fotografiert wurde.

China wird von deutschen Unternehmen als Handelspartner und Wettbewerber gesehen

Der Wettbewerb mit chinesischen Unternehmen wird für die deutsche Wirtschaft spürbar härter. 67 Prozent der mehr als 1.300 Unternehmen, die sich an einer aktuellen Sonderumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) beteiligt haben, berichten von zunehmender Konkurrenz. Die Ursachen sehen die Unternehmen dabei keineswegs ausschließlich in China. In den Antworten werden einerseits staatliche Subventionen, eingeschränkter Marktzugang und die Umgehung europäischer Regeln als Wettbewerbsnachteile genannt. Andererseits verweisen viele Betriebe auf hausgemachte Probleme am Standort Deutschland: hohe Arbeits- und Energiekosten, Bürokratie und insgesamt hohe Kosten.

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Milena Fritzsche
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Michael Gneuss

China bleibt für Berlin ein wichtiger Markt

Für die Berliner Wirtschaft bleibt China trotz des verschärften Wettbewerbs ein bedeutender Handelspartner. Berliner Unternehmen berichten seit längerem von einem ambivalenten Bild: Auf der einen Seite stehen weiterhin gute Geschäftsbeziehungen und Chancen auf dem chinesischen Markt. Auf der anderen Seite sorgen unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen und Schwierigkeiten beim Marktzugang für Unsicherheit. Hinzu kommt die große Bedeutung Chinas für Berliner Lieferketten. Gerade bei Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen, elektrischen Ausrüstungen und Maschinen gehört China zu den wichtigsten Herkunftsländern Berliner Importe. Eine aktuelle Untersuchung zur Resilienz der Berliner Außenwirtschaft zeigt entsprechend eine hohe Bedeutung chinesischer Lieferungen für einzelne Produktgruppen.

Der wachsende Wettbewerb mit China ist für Berliner Unternehmen nicht nur eine außenwirtschaftspolitische Frage. Er macht zugleich sichtbar, wie wettbewerbsfähig der Standort selbst ist. Niedrigere Belastungen, schnellere Verfahren und bessere Bedingungen für Innovationen werden damit auch zu einem entscheidenden Faktor im internationalen Wettbewerb.