Metropolraum

IHKs fordern bessere Zusammenarbeit von Berlin und Brandenburg

Auf der Metropolraumkonferenz 2026 haben die Berliner und Brandenburger Industrie- und Handelskammern einen "neuen Qualitätssprung" in der Zusammenarbeit beider Länder gefordert. Im Fokus stehen Fachkräfte, Flächenentwicklung, Infrastruktur und internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Zu sehen ist ein Mann im Anzug, der auf einem Balkon steht. Im Hintergrund ist die Stadt Berlin zu sehen.

Die IHKs Berlin und Brandenburg appellieren an die Politik, bessere Rahmenbedingungen und eine engere Zusammenarbeit umzusetzen. Im Bild Sebastian Stietzel, Präsident der IHK Berlin

Berlin und Brandenburg bilden längst einen gemeinsamen Arbeits- und Wirtschaftsraum. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Hauptstadtregion zu sichern, brauche es deshalb eine deutlich engere Abstimmung zwischen beiden Ländern. Als zentrale Handlungsfelder nennen sie unter anderem eine gemeinsame Fachkräftestrategie, abgestimmte Behördenstrukturen sowie schnellere Verfahren bei Planung und Genehmigung.

Darüber hinaus fordern die Kammern in einer gemeinsamen Presseerklärung eine länderübergreifende Flächen- und Infrastrukturpolitik, um Industrieansiedlungen und Investitionen besser zu ermöglichen. Auch Großprojekte wie eine mögliche Expo 2035 oder Olympische Spiele werden als Chance für zusätzliche Investitionen, Innovationen und internationale Sichtbarkeit gesehen. Der Berliner IHK-Präsident Sebastian Stietzel betont: „Die Stärke der Metropolregion Berlin-Brandenburg kann sich nur in einem konsequenten Zusammendenken dieses gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraums entfalten – dies muss jetzt politische Realität werden.“

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