IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Berlin-Wahl 2026

"Ich bin voll auf der Seite der Wirtschaftsunternehmen": Senatorin Giffey gegen Enteignungen

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey stellt sich hinter die Kampagne „Berlin denkt weiter“ und warnt zugleich vor den Folgen einer Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände. Enteignungen seien weder für den Wirtschaftsstandort noch für die Stadt insgesamt eine Lösung und nicht finanzierbar.

Man blickt aus der Vogelperspektive auf Berlin. Man sieht das Zentrum mit dem Fernsehturm und dem Roten Rathaus sowie die Spree.

Berlin braucht mehr Wohnraum. Für Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey ist Neubau die Lösung, nicht Enteignungen

Angesprochen auf die Kampagne “Berlin denkt weiter” sprach sich Franziska Giffey in der gestrigen Senatssitzung klar gegen Enteignungen aus. Die dafür im Grundgesetz verankerten Entschädigungen seien angesichts der angespannten Haushaltslage nicht finanzierbar. Zudem sei die teilweise als Vergleich herangezogene Rekommunalisierung städtischer Betriebe wie Wasser- oder Stromversorgung klar davon zu unterscheiden, da diese nicht enteignet, sondern auf Grundlage ausgehandelter Verträge zurückgekauft worden seien. 

Schließlich löse der Eigentümerwechsel bei bestehenden, belegten Wohnungen die Wohnungsnot nicht: “All diejenigen, die eine Wohnung suchen, denen hilft es nicht, wenn an anderer Stelle eine andere Wohnung, die belegt ist, den Eigentümer wechselt. Diejenigen, die eine Wohnung suchen, die brauchen Wohnungsneubau und eine Wohnung, in die sie tatsächlich einziehen können”, so die Senatorin. Deshalb müsse Berlin bessere Rahmenbedingungen für Investitionen schaffen und den Neubau vorantreiben. Gleichzeitig müsse die Stadt gegen Mietwucher und illegale Praktiken vorgehen. 

All diejenigen, die eine Wohnung suchen, denen hilft es nicht, wenn an anderer Stelle eine andere Wohnung, die belegt ist, den Eigentümer wechselt.“
Franziska Giffey Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Die Kampagne „Berlin denkt weiter“ von IHK Berlin, VBKI, Handwerkskammer Berlin und UVB setzt sich für Investitionen in Wohnraum, Infrastruktur, Innovation und lebenswerte Kieze ein. In der Senatssitzung betonte Giffey, sie stehe auf der Seite der Unternehmen und wolle ihnen auf Augenhöhe die Hand reichen. Berlin brauche eine starke Wirtschaft, die Arbeitsplätze schaffe und Steuern erwirtschafte, um unter anderem Investitionen in Wohnungsbau und Infrastruktur zu ermöglichen.

Vergesellschaftung löst keine Wohnungsnot – sie gefährdet Berlins und Deutschlands Zukunftsfähigkeit
Zu sehen ist ein Mann im Anzug, welcher vor der Berliner Skyline steht und in die Kamera schaut.
Gastbeitrag des IHK-Präsidenten Vergesellschaftung löst keine Wohnungsnot – sie gefährdet Berlins und Deutschlands Zukunftsfähigkeit
Lesezeit: 3 Minuten
Wohnungsbau statt Enteignung: Bund will Vergesellschaftung auf Landesebene ausschließen
Zu sehen ist der Rohbau eines Geschosshauses. Um das Gebäude herum ist ein Baugerüst angebracht, im Hintergrund steht ein großer gelber Baukran.
Wirtschaftspolitik Wohnungsbau statt Enteignung: Bund will Vergesellschaftung auf Landesebene ausschließen
Lesezeit: 1 Minute