Roadmap 2.0: Landeseigene Wohnungsunternehmen planen weiteren Wohnungsbau bis 2035

Der Berliner Senat und die landeseigenen Wohnungsunternehmen planen den weiteren Ausbau von 56.000 zusätzliche Wohnungen bis 2035. Aus Sicht der Berliner Wirtschaft braucht es eine Neubauoffensive mit öffentlichen, privaten und genossenschaftlichen Akteuren.

Roadmap 2.0: Senat und landeseigene Wohnungsunternehmen setzen Ausbau bis 2035 fort.

Auch wenn beim Bestandsaufbau die Ziele vorzeitig erreicht wurden, bleibt der Neubau in der Hauptstadt aktuell hinter den Erwartungen zurück: Zuletzt entstanden jährlich rund 5.000 Wohnungen und damit deutlich weniger als die angestrebten 6.500 Einheiten der landeseignen Wohnungsunternehmen. Auch das übergeordnete Ziel von 20.000 Wohnungen pro Jahr in Berlin wird weiterhin verfehlt.

Aus Sicht der Berliner Wirtschaft reicht der Beitrag der landeseigenen Unternehmen allein nicht aus. Neben ihnen sind verstärkt private und genossenschaftliche Bauunternehmen gefragt, die jedoch auf verlässliche und praxistaugliche Rahmenbedingungen angewiesen sind. Dazu zählen insbesondere schnellere Genehmigungen, planbare Verfahren und niedrigere Baukosten. Zusätzliche Potenziale werden zudem in der Bebauung weiterer Flächen gesehen, etwa am Rand des Tempelhofer Feldes, wo Konzepte für mehrere zehntausend Wohnungen diskutiert werden.