IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Nadine Bortscheller, die veranstaltungsmacher

Vor 15 Jahren hat Nadine Bortscheller „die veranstaltungsmacher“ gegründet. Die Unternehmerin wünscht sich mit Blick auf die besonderen Anforderungen der Branche flexiblere gesetzliche Rahmenbedingungen für die Arbeitszeitgestaltung.

Ulrike Menn
Eine Frau sitzt an einem hellen Konferenztisch und lächelt in die Kamera. Vor ihr steht ein Computer und sie trägt einen hellen Pullover

Nadine Bortscheller hat vor 15 Jahren die Eventagentur „die veranstaltungsmacher“ gegründet. Die Unternehmerin setzt auf flexible Arbeitsmodelle und fordert bessere Rahmenbedingungen für die Veranstaltungsbranche.

Für Nadine Bortscheller war schon früh klar, dass sie sich selbstständig machen möchte. „Ich komme aus einer Unternehmerfamilie“, erklärt sie. Allerdings wollte die gebürtige Magdeburgerin anders als ihre Eltern nicht in die Gastronomie gehen, sondern in die Veranstaltungsbranche. Genau das hat sie nach kaufmännischer Ausbildung, BWL-Studium und Erfahrungen in zwei Unternehmen gemacht: Vor 15 Jahren hat sie die Eventagentur „die veranstaltungsmacher“ gegründet. „Unklassisch, als Netzwerk mehrerer Freelancer“, sagt Bortscheller. Das mache die veranstaltungsmacher bis heute besonders. „Wir stellen die Projektteams immer so zusammen, wie es für die Kunden am besten ist.“ Und sie ergänzt: „Mit drei Mitarbeitern sind wir klein, aber flexibel.“ 

Die Auftraggeber sind große nationale und internationale Unternehmen, ebenso kleine und mittelständische Firmen. Die veranstaltungsmacher übernehmen den gesamten Corporate-Bereich für sie, veranstalten Community-Events, Tagungen, Partys oder Messeauftritte. „Wir sind breit aufgestellt“, sagt die 45-Jährige.

Bortscheller brennt für ihre Arbeit, mag es, Unternehmerin zu sein. „Ich bin frei in der Gestaltung, kann entscheiden, wie ich arbeiten möchte.“ Das habe sie stets angetrieben. Deshalb gewährt sie auch ihren Mitarbeitenden größtmögliche Freiheiten: Es gibt keine festen Arbeitszeiten und man kann remote arbeiten. 

Unternehmertum braucht Leidenschaft, aber auch die Fähigkeit, die eigenen Energieressourcen im Blick zu behalten“
Nadine Bortscheller Geschäftsführerin „die veranstaltungsmacher“

Schattenseiten sieht sie wenige. „Als Unternehmerin bin ich natürlich auch außerhalb klassischer Arbeitszeiten erreichbar und das ist für mich völlig in Ordnung“, sagt sie. „Gleichzeitig ist es wichtig, sich bewusst Auszeiten zu schaffen und Prioritäten zu setzen. Unternehmertum braucht Leidenschaft, aber auch die Fähigkeit, die eigenen Energieressourcen im Blick zu behalten.“

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Angesichts der besonderen Anforderungen der Veranstaltungsbranche wünscht sich die Unternehmerin flexiblere gesetzliche Rahmenbedingungen für die Arbeitszeitgestaltung: „Gerade in der Veranstaltungsbranche lassen sich nicht alle Abläufe bis ins letzte Detail planen. Unvorhergesehene Änderungen gehören zum Alltag. Deshalb würde ich mir – wie es auch die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft fordert – flexiblere gesetzliche Rahmenbedingungen, beispielsweise in Form einer Wochenarbeitszeit, wünschen. Das würde den Anforderungen unserer Branche deutlich besser gerecht, ohne den Arbeitsschutz infrage zu stellen.“