IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Bodo von Hodenberg, Gründer von Favoritenpresse

Bodo von Hodenberg bereichert die Verlagslandschaft mit seinem vor sieben Jahren gegründeten Unternehmen „Favoritenpresse“. Seine Bücher sollen die visuelle Welt attraktiver machen.

Von: Sabine Hölper
Mehrere bunte Bücher liegen ausgelegt auf einer Verkaufsfläche.

Nach 25 Jahren in verschiedenen Positionen der Verlagswelt hat Bodo von Hodenberg Ende 2019 die „Favoritenpresse“ gegründet, einen Verlag für illustrierte Bücher. Dabei war er gewarnt. Schon einmal hatte er sich selbstständig gemacht, mit einem Schuhlabel. Das ging daneben. Doch der Wunsch, Bücher zu verlegen, die ihm selbst wichtig sind, war groß. Und diesmal hat er aufs richtige Pferd gesetzt. Die Bände mit historischen Texten und zeitgenössischen Illustrationen oder umgekehrt historischen Bildern und modernen Texten, dazu hochwertig sowie nachhaltig hergestellt, finden genügend Abnehmer, sodass das Unternehmen wirtschaftlich reüssiert. „Dabei war der Start während der Corona-Pandemie nicht der leichteste“, sagt von Hodenberg. 

Rund 140 Bücher hat er aktuell im Programm, etwa Arthur Schnitzlers vor 100 Jahren verfasste „Traumnovelle“ als Graphic Novel, die kulinarische Bilderreise „Berlin in 80 Imbissen“ oder das „Wörterbuch des Buches“ in einer erstmals illustrierten Ausgabe. Daneben gibt er Notizblöcke oder Wandkalender heraus. 

Das Unternehmertum gefällt dem Mittfünfziger in allen Facetten. „Ich mache sogar die Buchhaltung gerne“, sagt er. Vor allem aber sind es die Bücher, die ihm am Herzen liegen: „Es geht immer um ein anderes Thema.“ Deshalb mag er auch nicht, wenn, wie letztens eine Journalistin im Radio, bei einem Buch, das größtenteils von den Illustrationen lebt, nur auf den Text eingeht. Das Wesen des Buches wird in solchen Fällen nicht vollständig erfasst, findet der studierte Sozialarbeiter, der durch Nebenjobs zur Verlagsbranche fand – und sie lieben lernte.

Ohne Kultur wird's still.“
Bodo von Hodenberg Gründer von Favoritenpresse

Die Kultur ist ein Lebenselixier für ihn. Er zitiert den während Corona häufig gehörten Spruch: „Ohne Kultur wird’s still.“ Und genau das ist seine Sorge: dass die gegenwärtige Politik nicht genügend für die Kultur tut. Gleiches gilt für den Bereich der Bildung, findet von Hodenberg. Klar: Wer nicht flüssig lesen kann, ist für anspruchsvolle publizistische Werke verloren