IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Stephan Siehl, KMS Mobility Solutions GmbH

Stephan Siehl hat vor sechs Jahren die Geschäftsführung der „KMS Mobility Solutions GmbH“ mit Sitz in der Nähe des Potsdamer Platzes übernommen. KMS steht für „Keep Mobility Simple“. Zuvor war er viele Jahre in der Softwareindustrie, unter anderem bei SAP tätig und Ende der 90er Jahre auch einmal Vorstandsmitglied der Berliner Wirtschaftsjunioren. Mit uns spricht Stephan Siehl über die Trends in der Mobilitätsbranche und wie sehr die politischen Richtungswechsel um die E-Autos das Branchenwachstum hindert.

Ulrike Menn
Stephan Stiehl, sitzt an einem hellen Holztisch und unterhält sich.

Stephan Siehl über den Wandel hin zu Abo-Modellen und neuen Nutzungskonzepten.

Welche aktuellen Mobilitätstrends beobachten Sie? 

Die Branche ist seit Jahren im Wandel. Es gibt immer neue Trends und Entwicklungen und Berlin ist da ein Hotspot. Die Branche bewegt sich in Zyklen. Erst das Thema Carsharing, dann die Mikromobilität mit ihren Scootern und jetzt sind wir im Abo-Auto-Zyklus. Auto-Abo funktioniert ähnlich wie ein Netflix-Abo. Kunden abonnieren ein Auto und nutzt es. Alle Kosten, bis auf das Tanken, sind im monatlichen Preis inkludiert. Auf all diese Themen und Trends müssen wir als Software-Anbieter reagieren und unsere Lösungen kontinuierlich weiterentwickeln. Und es geht immer weiter. Das nächste Thema wird sicher das „autonome Fahren“ sein. In zwei bis fünf Jahren könnten wir auch hier in Deutschland so weit sein. In den USA und China gehört das bereits zum Alltag. Für uns bedeutet das z.B. dass ein Mietwagen nicht mehr irgendwo bei einem Vermieter abgeholt wird, sondern er kommt „on demand“ selbständig zum Mieter des Fahrzeugs. 

Was wünschen Sie sich als Unternehmer von der Politik? 

Ich würde mir von der Politik mehr Stringenz wünschen. Das viele Hin und Her, mal wird E-Mobilität gefördert, dann wieder nicht; machen wir den Ausstieg aus dem Verbrenner, ja oder nein? All das sind Unsicherheiten, die es unseren Kunden schwer machen zu planen. Und dann sind Investitionen auch entsprechend schwierig. In Summe erschwert das Investitionsentscheidungen und verlangsamt Innovationen. Ich bin der Meinung, dass das Thema Elektromobilität unumstößlich ist. Es ist die effizienteste Antriebstechnologie, die modernste und perspektivisch auch die umweltschonendste Lösung. Wir sollten in Deutschland nicht versuchen, das künstlich hinauszuzögern, das wird die Transformation nur noch schwieriger machen.

Wie würden Sie ihr Unternehmen in drei Sätzen skizzieren? 

KMS entwickelt und betreibt Cloud-Software für die Mobilitätsbranche. Zu unseren Kunden zählen Autovermieter, Autohäuser, Leasinggesellschaften, Hersteller und Unternehmen, die Prozesse rund um Kurzzeitmiete, Auto-Abos oder Probefahrten digitalisieren möchten. Die KMS Mobility Solutions GmbH besteht seit 2001, mit heute 32 Beschäftigten und sie ist Teil der Choice-Gruppe