IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

KI-Start-up

KI für Alle(s): Langdock liefert eine KI-All-In-One-Lösung für Unternehmen

Viele Unternehmen experimentieren mit KI – doch nur wenige schaffen es, sie langfristig in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Langdock unterstützt Unternehmen auf dem Weg vom Experiment zur Expertise. Das Erfolgsgeheimnis.

Von: Laura Dörling
Porträt der drei Langdock Gründer.

Drei Gründer mit einer Vision: Jonas Beisswenger, Lennard Schmidt, Tobias Kemkes.

KI ist längst im Arbeitsalltag angekommen: Kollegin Weber lässt sich eine Präsentation zusammenfassen, Herr Kaya bereitet mit KI Kundentermine vor, Frau Peters durchsucht interne Personalakten nach relevanten Informationen.

„Viele mittelständische Unternehmen wissen, dass KI wichtig ist – aber nicht, wo sie anfangen sollen“, meint Lennard Schmidt, Co-Gründer von Langdock . „Gleichzeitig haben sie Bedenken: Sind meine Daten sicher? Schaffen meine Mitarbeitenden den Umstieg?“

Im September 2023 launcht er gemeinsam mit Jonas Beisswenger und Tobias Kemkes eine Plattform, um die Lücke zwischen technologischer Innovation und gezielter Anwendung von KI zu schließen: Langdock. 

Warum KI mehr als eine Softwarefrage ist

Langdock setzt auf Bereitschaft und Tatendrang: „Von Anfang an richten wir uns an Unternehmen, die KI vom Experiment zum festen Werkzeug im Arbeitsalltag machen wollen.“ Der Ansatz geht auf. Lennard Schmidt bestätigt: „Bei unseren Kunden nutzen im Schnitt 80 Prozent der Mitarbeitenden Langdock aktiv jeden Monat.“ Unternehmen bräuchten dafür Verantwortliche, professionelle Unterstützung und einen niedrigschwelligen Zugang.

 

Unser Ziel ist es, europäischen Unternehmen die Entscheidungsfreiheit zu geben, KI so auszurollen, wie sie es für richtig halten.“
Lennard Schmidt Co-Gründer von Langdock

Von 0 auf 100 – oder eher 10.000? Seit dem Launch vor nicht einmal drei Jahren konnte das Startup mehr als 10.000 Unternehmen von sich überzeugen, darunter auch Berliner Unternehmen wie Get Your Guide, home24 oder HeyJobs. Langdock beweist: KI-Transformation ist keine Raketenwissenschaft. 

Team
50
Mitarbeitende
arbeiten derzeit bei Langdock.
Kunden
10.000
Unternehmen
wurden bereits von Langdock betreut.

All-in-One: Langdock bietet mehr als einen Chatbot

Wie wird aus KI-Begeisterung ein Tool, das im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt wird? Indem Bedürfnisse erkannt und individuelle Lösungen gefunden werden – zentral, zugänglich, ziel(gruppen)orientiert. Genau hier will Langdock als KI-Plattform ansetzen: „Über eine einzige, sichere Oberfläche bekommen Mitarbeitende Zugang zu KI-Modellen wie ChatGPT, Claude oder Gemini und können damit Texte schreiben, Informationen auswerten und Prozesse automatisieren", so Schmidt. 

Langdock lässt sich ebenso in Anwendungen wie Asana, Jira, Slack oder die Microsoft Office Anwendungen integrieren. Das bedeutet: Agents und Workflows knüpfen an bestehende Tools, Daten und Prozesse an. E-Mails werden direkt für Outlook verfasst, Tickets in Jira bearbeitet oder To-dos in Asana angelegt.

Ansich des KI-Chats von Langdock.

Modellübergreifende Chat-Funktion in der Langdock-Unternehmensplattform.

Was haben Unternehmen davon? Lennard Schmidt argumentiert:

  1. Das Team spare messbar Zeit bei Routine-Aufgaben.
  2. Alle Unternehmensdaten würden sicher gespeichert. 
  3. Langdock lasse sich so anpassen, dass es wirklich zum eigenen Unternehmen passt, nicht umgekehrt.

 

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Vom Szenekiez nach Silicon Valley: Erfolge und Visionen eines Gründers

KI-Startup aus Berlin – keine Seltenheit. Die Hauptstadt gilt als internationaler Hub für KI-Innovationen. Mehr als 500 KI-Unternehmen haben laut Business Location Center ihren Hauptsitz in Berlin. 61 Prozent davon sind Start-ups. Viel Talent, viel Innovation, viel Konkurrenz. Langdock sticht mit seiner Erfolgsgeschichte aus der Masse hervor.

In den letzten drei Jahren ist das Start-up rasant gewachsen – gemessen am Umsatz, am Kundenstamm und an der Größe des Teams. Investoren von General Catalyst, Y Combinator und viele weitere sehen das Potenzial und teilen die Vision der Gründer. 

Zweimal im Jahr bringt Langdock seine Partner, Kunden und das mittlerweile 50-köpfige Team im Rahmen von The Dock – einem privaten KI-Forum – zum Austausch zusammen. „Dort sieht man, was entsteht, wenn Menschen wirklich ins Gespräch kommen: viel Energie, viel Neugier und echter Tatendrang.“ Dass sein Team und seine Kunden dabei gemeinsam die Zukunft gestalten wollen, macht Lennard Schmidt besonders stolz.

„Unser Ziel ist es, europäischen Unternehmen die Entscheidungsfreiheit zu geben, KI so auszurollen, wie sie es für richtig halten. Mit voller Kontrolle über ihre Daten und ihre Infrastruktur. Dafür bauen wir Langdock weiter aus – mit mehr Funktionen und Einsatzfeldern“, so der Gründer. 

Drei Männer arbeiten am Computer.

Das Langdock-Team ist fundamental davon überzeugt, dass KI zum gesellschaftlichen Wohlstand beitragen kann.

Blick in die Zukunft: KI-Agents als Freund oder Feind?

Demografischer Wandel trifft auf Angst vor Arbeitslosigkeit: Arbeitnehmer fürchten wegen künstlicher Intelligenz um ihren Job, Arbeitgeber bangen gleichzeitig um die Bewältigung des Geschäfts mit einer zunehmend kleineren Erwerbsbevölkerung. Sind KI-Agents die Lösung?

Lennard Schmidt blickt optimistisch auf die Zukunft. Technologische Veränderungen hätten in der Vergangenheit fast immer zu mehr Wohlstand geführt. KI wird die Arbeitswelt verändern, doch „was bleibt – und was wächst – ist alles, was Urteilsvermögen, Kreativität und menschliche Beziehungen braucht. Unser Ziel ist es nicht, Menschen zu ersetzen, sondern ihnen mehr Zeit für genau das zu geben.“