IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Dörte und Michael Kutzner, Kutzner & Kutzner GmbH

Dörte Kutzner führt gemeinsam mit ihrem Mann Michael einen über den Prenzlauer Berg hinaus bekannten Bio- und Feinkostladen. Das liegt nicht nur an der hohen Qualität der Produkte und den freundlichen Mitarbeitern.

Von: Sabine Hölper
Auf dem Bild ist ein Mann mit Glatz zu sehen. Er trägt eine schwarze Brille und steht hinter einem Verkaufstresen.

Michael Kutzner ist die eine Hälfte von Kutzner & Kutzner. Die andere ist seine Frau Dörte.

Der Bio- und Feinkostladen Kutzner & Kutzner in der Schönhauser Allee ist ein Garant für: super Musik. Natürlich ist sie nur eine gute Laune erzeugende Begleitung beim Kauf von Obst, Getränken oder Backwaren in Bioqualität, die man hier täglich frisch vorfindet. Dennoch nennt Inhaberin Dörte Kutzner die Musikuntermalung als USP neben „dem regionalen und saisonalen Obst und Gemüse, der großen Fleisch- und Käsetheke, dem Design und der herzlichen, familiären Atmosphäre“. 

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Wie Kutzner & Kutzner im Prenzlauer Berg entstand

Dörte Kutzner ist die eine Hälfte von Kutzner & Kutzner. Die andere ist ihr Mann Michael Kutzner. Er folgte 1999 dem Ruf einer Pionierin der Bioladen-Szene aus Steglitz, die die Vision hatte, eine Kette aufzubauen. Michael Kutzner, entsprechend ausgebildet, erkannte das Potenzial und schlug ein. Gemeinsam gründeten sie im Prenzlauer Berg eine der ersten drei Filialen der Bio-Company

Nur wenige Monate später stieß Dörte als Verkäuferin dazu, 2002 wechselte sie in die Geschäftsführung. Drei Jahre später trennte sich das Unternehmen von der Bio-Company, wurde eigenständig. Zunächst firmierte es als Kiepert & Kutzner, seit 2018 als Kutzner & Kutzner. Denn nun hatte Dörte Michael geheiratet und die Geschäftsanteile der Vorgängerin übernommen. 

Selbstständig aus Überzeugung - trotz Krisen und Bürokratie

Beim perfekt gebrühten Kaffee an einem der Tische am Eingang des Ladens erzählt die Chefin von 16 Mitarbeitern, dass sie gerne eigenständige Unternehmerin ist, weil „sich das echter, lebendiger anfühlt“ als Teil einer Kette zu sein. Und dass es grundsätzlich großen Spaß macht, eigene Ideen umsetzen zu können. Sie erzählt aber auch von der Kaufzurückhaltung, die „mit Corona begann und wegen der Krisen und Kriege anhält“. 

Dörte Kutzner sieht dennoch keinen Grund zur Klage, sie ist vielmehr dankbar. Man muss explizit nach Ärgernissen fragen, damit sie erzählt, dass ihr die Bürokratie gegen den Strich geht. „Als Unternehmer wird man zu häufig pauschal verdächtigt, etwas falsch zu machen“, sagt sie. „Wir müssen dann beweisen, dass wir nichts Rechtswidriges tun.“ Ihr Wunsch: „Es sollte, vor allem von Seiten der Kommunalpolitik, mehr Unterstützung geben anstatt Gängelung.“