IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Öffentliche Infrastruktur

Stadtwerke zweifeln an Klimaneutralität beim Heizen bis 2045

Drei von vier kommunalen Wärmeversorgern halten das Ziel eines klimaneutralen Heizens bis 2045 unter den aktuellen Rahmenbedingungen für unrealistisch. Das geht aus einer Umfrage des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) unter 757 Stadtwerken und kommunalen Energieversorgern hervor.

Chris Werner und Bozena Sommerwerk-Zieminski bilden die neue Geschäftsführung der Berliner Stadtwerke.

Die Geschäftsführung der Berliner Stadtwerke: Chris Werner und Bozena Sommerwerk-Zieminski

Planungssicherheit und mehr öffentliche Investitionen wünschen sich die befragten Unternehmen. Trotz der Bedenken beim Zeitplan sehen die Versorgungsunternehmen die Wärmewende als Beitrag zur Versorgungssicherheit. Sie fordern von der Bundesregierung eine zügige Umsetzung der Eckpunkte ihres Wärmepakets. In der VKU-Umfrage fordern 86 Prozent mehr Klarheit bei gesetzlichen Rahmenbedingungen wie der Wärmelieferverordnung oder dem Wärmeplanungsgesetz.

Gleichzeitig rechnen viele Stadtwerke mit deutlich steigenden Investitionen: Jedes zweite befragte Unternehmen erwartet, sein Investitionsvolumen für klimaneutrale Wärme bis 2030 im Vergleich zu 2024 mehr als zu verdoppeln. Der Verband appelliert daher an die Bundesregierung, rasch für Planungs- und Investitionssicherheit zu sorgen. Gefragt nach den größten Hindernissen auf dem Weg zu klimaneutralem Heizen, nannten die Stadtwerke bundesweit vor allem Kosten für Bürger und Wirtschaft (77 Prozent), eine unklare Rechtslage (61 Prozent) und zu viel Bürokratie und langwierige Genehmigungsprozesse (58 Prozent). Fehlende Akzeptanz der Bevölkerung wurde von 55 Prozent angegeben, gut zehn Prozent weniger als im Vorjahr.