IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Berlin-Wahl 2026

Nein zur Wohnungsenteignung: Kampagne der Berliner Wirtschaft

Die Kampagne „Berlin denkt weiter“ geht in die zweite Runde und wird dabei konkreter: Neue Motive setzen sich mit der Idee auseinander, große Wohnungsbestände zu vergesellschaften. Die Berliner Wirtschaft warnt dabei vor extrem hohen Kosten für den Landeshaushalt und sieht in der Maßnahme zudem keine Lösung für den angespannten Wohnungsmarkt.

Von: Fabian Nestler
Zu sehen ist ein Mann im Anzug, welcher vor der Berliner Skyline steht und in die Kamera schaut.

IHK-Präsident Sebastian Stiezel hält Vergesellschaftung für einen Irrweg.

Mit neuen Motiven führt die Berliner Wirtschaft ihre Kampagne „Berlin denkt weiter“ fort. Im Mittelpunkt steht nun die Frage, was eine Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände tatsächlich für Berlin bedeuten würde. Die Kampagne macht dabei insbesondere auf die hohen finanziellen Belastungen für das Land aufmerksam. Milliardenbeträge, die für Entschädigungen aufgewendet werden müssten, stünden zum einen nicht für andere wichtige Investitionen zur Verfügung, zum anderen würden die Summen aus dem ohnehin sehr engen Haushalt nicht finanziert werden können. Gleichzeitig würde durch die Übernahme bestehender Wohnungen keine einzige neue Wohnung geschaffen. Für Wohnungssuchende ändere sich dadurch an der eigentlichen Herausforderung des angespannten Berliner Wohnungsmarktes wenig.

Stattdessen setzt die Berliner Wirtschaft auf mehr Neubau und bessere Rahmenbedingungen für Investitionen. „Mehr Wohnungen entstehen nicht durch einen anderen Vermieternamen im Mietvertrag, sondern durch Neubau“, sagt IHK-Präsident Sebastian Stietzel. Wer trotz vorhandener Potenzialflächen für Wohnungsbau an der Vergesellschaftung festhalte, setze auf eine wirtschaftspolitisch falsche Lösung statt auf mehr und schnelleren Neubau. Die Kampagne will damit auch zeigen, dass die Debatte über Wohnraum und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Berlin eng miteinander verbunden sind: Hohe finanzielle Belastungen und zusätzliche Unsicherheit könnten Investitionen erschweren oder sogar verhindern, während schnellerer Neubau sowohl Wohnungssuchenden als auch dem wachsenden Wirtschaftsstandort zugutekäme.