IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

AUSBILDUNG

IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner: Die Ausbildungsplatzabgabe schadet der Ausbildung

Am Montag wird im Wirtschaftsausschuss die viel kritisierte Ausbildungsplatzabgabe diskutiert. IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner macht in diesem Gastbeitrag deutlich, warum das geplante Gesetz ein fatales Signal für den Wirtschaftsstandort sendet - und fordert einen Stopp der Strafabgabe.

Manja Schreiner
IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner in einer Portraitaufnahme.

IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner warnt vor der geplanten Ausbildungsplatzabgabe.

Drei Gutachten stellen die rechtliche Grundlage für die Einführung der Ausbildungsabgabe in Frage. Der öffentliche Haushalt wird mit mindestens sechs Millionen Euro zusätzlich belastet. Es drohen massive Bürokratie-Auswüchse für die Unternehmen wie für die Verwaltung. Nur belastbare Beweise für die Wirksamkeit des Gesetzes ist die Politik bislang schuldig geblieben.

Weil es diese Beweise schlicht und einfach nicht gibt!

Geradezu grotesk wird es, wenn man sich die Ausbildungsbilanzen der Senats- und Bezirksverwaltungen ansieht. Der Senat selbst verfehlt seine Ausbildungsziele, lässt fast 50 Millionen Euro an Mitteln für die Ausbildung verfallen, trauriger Spitzenreiter ist laut Zeitungsberichten übrigens die Senatsverwaltung für Arbeit.

Und trotzdem wird voraussichtlich auch der Wirtschaftsausschuss im Abgeordnetenhaus den Gesetzesentwurf zur Ausbildungsplatzabgabe durchwinken. Dabei trifft die Sonderabgabe besonders Start-ups, Wachstumsbranchen und Unternehmen mit hohen Lohngruppen. Ein fatales Signal für alle, die über Investitionen oder Neuansiedlungen in Berlin nachdenken.

Offener Brief: Wirtschaft fordert Stoppzeichen für Ausbildungsplatzabgabe
Grafik mit den Worten: "Ja zur Ausbildung. Nein zur Ausbildungsplatzumlage."
Ausbildungsplatzabgabe: Offener Brief an Politik Offener Brief: Wirtschaft fordert Stoppzeichen für Ausbildungsplatzabgabe
Lesezeit: 2 Minuten
Holger Lunau

Wer den Fachkräftemangel wirklich angehen will, muss bei den Ursachen ansetzen: Schulqualität, Berufsorientierung, Sprachförderung, digitale Ausstattung und bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass am Ende doch die Vernunft siegt – und das Gesetz noch gestoppt wird. Dafür brauchen wir auch Ihre Unterstützung. Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung zur geplanten Ausbildungsplatzabgabe an berliner.wirtschaft@berlin.ihk.de

Wir sind für Ausbildung, deshalb sind wir gegen die Ausbildungsplatzabgabe.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ausbildung-statt-abgabe.berlin

IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner hält ein Schild mit der Aufschrift: "Die Strafabgabe schadet dem Wirtschaftsstandort!"

JA zur Ausbildung - NEIN zur Ausbildungsplatzabgabe: Die Einführung der Strafabgabe würde alle Berliner Unternehmen treffen.

Senat verfehlt eigene Ausbildungsziele
IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner appelliert an die Politik, gemeinsam die richtigen Weichen für die duale Ausbildung zu stellen und sich von der Ausbildungsplatzabgabe zu verabschieden
Ausbildung Senat verfehlt eigene Ausbildungsziele
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Modernisierung der dualen Berufsausbildung
Sebastian Stietzel, Präsident der IHK Berlin bei der Podiumsdiskussion "Ausbildung 2.0 - Reformimpulse für die duale Ausbildung" im Ludwig Erhard Haus
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Milena Fritzsche
Ausbildungsplatzabgabe: Berlins größte private Arbeitgeber warnen vor Folgen für den Standort
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