IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Unternehmen

Vorgestellt: Mareen Eichinger, macheete - Agentur für Marken- und Kommunikationsberatung

Mareen Eichinger ist Geschäftsführerin von macheete - einer Agentur für strategische Marken- und Kommunikationsberatung. Ihr Team unterstützt Unternehmen, Marken und Persönlichkeiten dabei, ihre Sichtbarkeit zu steigern.

Von: Holger Lunau
Eine blonde Frau mit orangfarbenem Kleid und dunkler Jacke lehnt in einer Tür.

Mareen Eichinger ist Geschäftsführerin von macheete.

Frau Eichinger, was ist Ihr Business?

macheete ist eine Berliner Boutique-Agentur für PR, Social Media und digitale Kommunikation. Wir unterstützen Unternehmen, Marken und Persönlichkeiten dabei, ihre Sichtbarkeit zu steigern, Geschichten zu erzählen und relevante Zielgruppen zu erreichen. Unsere Arbeit reicht von klassischer Pressearbeit über Social-Media-Strategien und Content-Erstellung bis hin zu Influencer-Kampagnen, PR-Events und Kommunikationsberatung. Die Agentur habe ich 2010 gegründet.

Mareen Eichinger in ihrer Agentur.

Warum sind Sie Unternehmerin geworden?

Eigentlich eher aus der Not heraus. Während der Wirtschaftskrise 2010 wurde ich von meinem Arbeitgeber gekündigt. Einen echten Plan B hatte ich nicht. Also habe ich alles auf eine Karte gesetzt und mich selbstständig gemacht. Dass daraus einmal eine Agentur mit über 16 Jahren Geschichte werden würde, hätte ich damals nicht gedacht. Unternehmerin geworden bin ich also eher durch Zufall, geblieben bin ich wegen der Freiheit, eigene Ideen umzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und etwas Eigenes aufzubauen.

Was macht besonders Spaß?

Ich habe mir meinen Traumjob selbst geschaffen. Das Schönste ist die Vielfalt. Durch die vielen Unternehmen, Projekte und Menschen, die wir begleiten durften, habe ich Einblicke in unterschiedlichste Branchen bekommen. Kaum ein Beruf hätte mir diese Lernkurve ermöglicht. Besonders schön finde ich, dass aus manchen beruflichen Begegnungen langfristige Freundschaften geworden sind. Der Agenturalltag ist selten geradlinig und manchmal auch mit Hindernissen verbunden. Aber genau deshalb fühlen sich Erfolge besonders gut an. Das motiviert mich bis heute.

Nachhaltigkeit ist mir wichtig

…und behindert das Wachstum?

Ich habe mit macheete nie um jeden Preis auf Wachstum gesetzt. Die Agenturbranche ist stark von der wirtschaftlichen Lage abhängig. Deshalb war mir nachhaltiges Wirtschaften immer wichtiger als schnelles Wachstum. Ich bin kein Fan der Hire-and-Fire-Mentalität und meinem Team gegenüber sehr loyal. Natürlich hätte ich manche Entscheidungen offensiver treffen können. Gleichzeitig hat genau dieser vorsichtige Kurs dazu geführt, dass wir Krisen, Pandemie und schwierige Marktphasen sehr gut überstanden haben.

Gibt’s Wünsche an die Politik?

Ich wünsche mir eine spürbare Entlastung bei Steuern und Abgaben. Die Belastung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist inzwischen sehr hoch. Wer Arbeitsplätze schafft, investiert und Verantwortung übernimmt, sollte dafür bessere Rahmenbedingungen vorfinden. Gerade kleine Unternehmen brauchen mehr finanziellen Spielraum, um wirklich zu wachsen, Mitarbeitende fair zu bezahlen und Innovationen voranzutreiben. Manchmal habe ich das Gefühl, dass vergessen wird, wer dieses Land tagtäglich am Laufen hält: die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen.