IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Virtuelle Architekturplanung

Planungsfehler vor dem Baustart erkennen: So funktioniert SmartCave

Erst virtuell bauen, dann real: SmartCave macht Gebäude und andere Projekte schon vor dem ersten Spatenstich im Maßstab 1:1 begehbar. So können Planungsfehler früh sichtbar werden – bevor sie auf der Baustelle teuer werden. Doch die Berliner VR-Höhle kann längst mehr als Architektur.

Milena Fritzsche
Vier Personen stehen in einem Raum, auf dessen Wände die Umgebung auf einer Straße projeziert wird.

Smart Cave Solutions nutzt 3D-Brillen um konkreter zu planen.

Berlin hätte vielleicht ein paar Baustellen weniger, wenn die Verantwortlichen in die Höhle geklettert wären. Nicht um sich im wörtlichen Sinne im märkischen Sandboden vor den Problemen zu verstecken, sondern gemeint ist eine virtuelle Höhle – zu Englisch: „Cave“. 

Vor dem ersten Spatenstich einen Eindruck davon gewinnen, wie sich das geplante Gebäude in der Straße einfügen wird? Den versprochenen Spree-Blick von der künftigen Dachterrasse genießen? Vor dem Kauf der neuen Einbauküche testen, ob sich das Küchenfenster nach dem Einbau der Schränke noch nach innen öffnen lassen wird?

Das alles kann Christian Börngen ermöglichen. Im Digital Education Lab im Ludwig Erhard Haus hat er für die Firma Smart Cave Solutions die Berliner Büroräume bezogen und direkt neben seinem Schreibtisch auf wenigen Quadratmetern eine virtuelle Höhle eingerichtet.

So macht SmartCave Bauprojekte vor dem Baustart begehbar

Alles, was Christian Börngen dafür im Wesentlichen braucht, sind etwas Bürofläche, eine Internetverbindung sowie Kameras und Projektoren. Außerdem setzt er den Betrachtern eine 3D-Brille auf, mit der sie allerdings nicht komplett abgeschirmt sind, sondern neben der Virtual Reality auch die reale Welt um sich herum weiterhin gut sehen. Dann entsteht eine dreidimensionale virtuelle Projektion im Maßstab 1:1. Diese kann die verschiedenen Planungen von der Architektur über die Leitungen bis zum Tragwerk berücksichtigen. 

Planungsfehler erkennen, bevor sie auf der Baustelle teuer werden

Durch diese Architekturplanungen fällt rechtzeitig auf, ob das, was später zusammenpassen soll, auch wirklich passend ist. Und Kaufinteressenten erhalten eine realistische Vorstellung davon, was sie erwartet. Wer baut oder kauft, braucht Planungssicherheit. Im virtuellen Raum lassen sich Entwürfe von der Sportstätte über das Krankenhaus bis zum Wolkenkratzer gemeinsam begehen, um die Ideen der verschiedenen beteiligten Gewerke in großer Detailtiefe zu überprüfen und Fehlplanungen zu entdecken – und das lange vor Beginn der Bauarbeiten

Wichtig ist uns, dass das System für jeden leicht zu bedienen ist.“
Christian Börngen Geschäftsführer Smart Cave Solutions

Virtual Reality für KMU: SmartCave soll ohne Vorwissen funktionieren

Die Smart Cave sei für KMUs entwickelt worden, sagt Christian Börngen. „Wichtig ist uns, dass das System für jeden leicht zu bedienen ist.“ In einem Möbelhaus würden die Verkäuferinnen mit ihren Kunden per 3D-Brille und Virtual Reality – durch deren neu eingerichteten Wohnungen gehen. Dafür bräuchten diese kein technisches Vorwissen. Zunehmend erreichten Börngen Anfragen für die Umsetzung von Schulungen wie Fahr- oder Sicherheitstrainings, die sich in der Cave simulieren lassen. Auch das Darstellen von komplexen Zusammenhängen werde immer wichtiger. 

Wie SmartCave komplexe Cybersecurity verständlich macht

Einer, der schon mit der Smart Cave gearbeitet hat, um wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich darzustellen, ist Richard Huber. Er arbeitet in Berlin am Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme und sagt, die Smart Cave sei bisher „die beste Möglichkeit, technische und organisatorische Abwehrstrategien so zu visualisieren, dass in den Köpfen der Entscheider in den Unternehmen ein ganzheitliches Lösungs- und Strategiebild zur Cybersicherheit entsteht.“

Drei Personen in Anzügen tragen 3D-Brillen und sehen eine Plansimulation eines Stadions

Die Smart Cave Solutions Technologie soll leicht zu bedienen sein.

Smart Cave Solutions

Die Smart Cave Solutions KG hat mit der SmartCave ein patentiertes Business-VR-System entwickelt, mit dem mehrere Personen gemeinsam begehbare virtuelle Räume erleben – ganz ohne geschlossenen VR-Headset. Neben dem Berliner Standort im Digital Education Lab der IHK ist das Unternehmen deutschlandweit auch in Düsseldorf, Stuttgart, Bremen und Euskirchen vertreten. Die Einsatzfelder reichen von Architektur und Immobilien über Vertrieb, Maschinenbau und Schulungen bis zu Wissenschaft und Medizin; unter anderem kooperiert das Unternehmen mit dem Möbelhersteller BoConcept. Geschäftsführer Christian Börngen ist laut eigenen Angaben seit Ende 2023 für die Geschäftsentwicklung bei Smart Cave Solutions verantwortlich.