Zu sehen ist die Frage "WTF is IHK", darauf die Antwort: Offizieller Partner der Berliner Wirtschaft.

WTF is IHK?

Informelles Heldenkollektiv? Interessengemeinschaft hervorragender Kaufleute? Oder doch: Industrie- und Handelskammer Berlin?

Mit der neuen Imagekampagne zeigt die IHK Berlin, wofür sie steht.

Berlins Unternehmen sind so vielfältig wie unsere Stadt selbst. Für sie alle ist die IHK da.

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Ehemaliges Kudamm Karree

Fürst Berlin: Wie aus dem Kudamm Karree ein neues Stadtquartier entsteht

Auf dem Areal des ehemaligen Kudamm Karrees wächst mit Fürst Berlin ein modernes Stadtquartier mit Büros, Handel, Gastronomie und neuem Theaterneubau heran. Nach einem fast einjährigen Baustopp läuft das Projekt seit April 2024 wieder an – doch offene Fragen bleiben.

Von: Mateusz Hartwich
Visualisierung des Stadtquartiers mit Hochhaus in der Mitte

So wird das Fürst Berlin Quartier aussehen, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind (links unten im Bild: Kurfürstendamm)

  • Auf dem Areal des ehemaligen Kudamm Karrees entsteht mit Fürst Berlin ein neues Stadtquartier mit rund 106.000 m² Nutzfläche.
  • Geplant sind Büros, Einzelhandel, Gastronomie sowie ein Neubau für die Kudamm-Bühnen als deutliches Kultur-Signal.
  • Nach fast einjährigem Baustopp wegen Finanzierungsproblemen läuft das Projekt seit April 2024 wieder.
  • Projektleiter Gerhard L. Dunstheimer setzt auf Verlässlichkeit, nachhaltige Büroflächen und intensive Mieter-Verhandlungen.
  • Erste Flächen an der Uhlandstraße sind bereits in Betrieb; Theater, Hotel- und weitere Büroflächen sollen bis Ende 2026 folgen.

106.000 Quadratmeter Zukunft: Das Fürst Berlin nimmt Gestalt an

Fürst Berlin ist kein einfaches Projekt – das würde wohl niemand bestreiten, der mit den Entwicklungen am ehemaligen Kudamm Karree vertraut ist. Gerhard L. Dunstheimer trägt als Projektverantwortlicher die Hauptlast für das Großprojekt Fürst Berlin, bei dem das Areal seit mehreren Jahren umfassend umgebaut wird. Zwischen Kurfürstendamm, Uhlandstraße und Lietzenburger Straße entsteht ein komplett neues Stadtquartier mit insgesamt rund 106.000 Quadratmetern Nutzfläche.

Ein besonderer Stolz des Projektentwicklers: Fürst Berlin wird auch ein neues Zuhause für die Kudamm-Bühnen bieten – eine der wenigen echten Theaterneubauten in Deutschland. Gerade vor dem Hintergrund der aufgeheizten Debatten über notwendige Einsparungen im Kulturbereich der Hauptstadt wirkt diese kulturelle Investition wie ein deutlicher Fingerzeig in Richtung Senat. Dunstheimer betont jedoch, wie konstruktiv die Zusammenarbeit mit Bezirk und Senat beim Projekt Fürst Berlin verlaufe. Alle Beteiligten arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin: die Fertigstellung des neuen Quartiers bis Ende 2026.

Verlässlichkeit und Perspektiven: Wie Dunstheimer das Fürst Berlin neu aufstellte

Die Verantwortlichen, neben Dunstheimer auch der technische Leiter Jan Steppe, verheimlichen aber nicht, dass es zwischenzeitlich ganz anders stand um das Bauvorhaben. Fast ein Jahr lag tat sich nichts, Finanzierungsprobleme sorgten für Stillstand bei den Arbeiten. Im April 2024 übernahm Dunstheimer die Projektleitung und seitdem ist Verlässlichkeit sein Ziel Nummer eins. Weniger Ankündigungen machen, mehr umsetzen ist die Devise. Verhandlungen mit zukünftigen Mietern erfordern Fingerspitzengefühl und Überzeugungsarbeit. 

Dunstheimer zeigt auf die großen, verglasten Gewerberäume zum Kudamm hin, die für Einzelhandel vorgesehen sind. Die Mietverhandlungen sind weit fortgeschritten, aber noch sei nichts spruchreif. Ähnliches gilt für den zukünftigen Hotelbetreiber und viele der Büromieter im markanten Hochhaus, das im Bestand saniert wird.  Auf die Frage, ob er angesichts des immer größeren Büroleerstands in Berlin keine Angst habe, die Flächen nicht vermieten zu können, reagiert Dunstheimer gelassen – Büros in dieser Lage, mit höchsten Nachhaltigkeitsstandards werden Nutzer finden. 

Noch ist hier Baustelle, aber Gerhard L. Dunstheimer weiß, wie das neue Theater aussehen wird

Neues Stadtquartier füllt sich mit Leben, Büros und Kultur

Im Übrigen ist ein Teil von Fürst Berlin schon länger in Betrieb. An der Uhlandstraße haben ein Nahversorger, ein Coworking-Anbieter, mehrere Office- und gastronomischen Mieter schon ihr Quartier bezogen. Die Komödie und das Theater am Kurfüstendamm warten nur darauf, den unterirdischen Neubau beziehen zu können.