Gesamtkonzept vorgelegt

Senat legt Sharing-Strategie vor, neue Regeln für geteilte Mobilität geplant

Die Senatsverwaltung für Verkehr hat die Sharing-Strategie 2035 finalisiert. Sie wurde in einem Beteiligungsverfahren mit Anbietern, Bezirken, Hauptverwaltung und Interessenverbänden erarbeitet. Teil davon ist die Einrichtung von etwa 3.000 festen Mobilitätsstandorten und Parkverbotszonen dazwischen.

Foto von mehreren Fahrrädern und Scootern.

Kleinstmobilität ist in Berlin weit verbreitet

Obwohl Mikromobilität mit Leihrädern oder E-Scootern in Berlin mittlerweile sehr verbreitet ist, gab es zuletzt heftige Diskussionen um strengere Regeln für die Anbieter. Dieses Thema wird in der vorgelegten Strategie aufgegriffen. Mietvorgänge sollen dann nur noch an den Standorten möglich sein und dadurch zu mehr Ordnung auf Gehwegen und Straßen führen. Auch von Seiten der Anbieter wie Bolt oder Lime wurde die Situation in der Vergangenheit bemängelt, da die Infrastruktur nicht den veränderten Mobilitätsgewohnheiten entspräche.

Nach den Zahlen einer Mobilitätsstudie im Auftrag des Landes wurden 2023 - neuere Zahlen liegen noch nicht vor - in Berlin lediglich 0,1 Prozent der Strecken mit E-Scootern zurückgelegt (Mieträder wurden nicht gesondert erfasst). Die Anbieter führen teils eigene Befragungen durch und erfassen jeden Mietvorgang genau. “Wir bieten Mobilität bedarfsgerecht an, nicht willkürlich”, sagte der “Berliner Wirtschaft” Anna Montasser, Director Public Policy bei Lime in einem Exklusivgespräch im Herbst letzten Jahres. 

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Dr. André Schmiljun