IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Köpfe der Berliner Wirtschaft

Vorgestellt: Kreativagentur Lauthals

Krummes Gemüse, natürliche Kosmetik oder eine Organisation, die den Hunger bekämpft: Die Berliner Kreativagentur Lauthals erfindet für ihre Kunden immer passende, oft provokative Kampagnen.

Von: Sabine Hölper

Die drei Gründer der Berliner Kreativagentur: Giacomo Blume van der Steen, Daniel Plath und Moritz Glück.

Die drei diplomierten Designer der Bauhaus Universität Weimar Giacomo Blume van der Steen, Moritz Glück und Daniel Plath haben Humor: Bewusst haben sie ihre Kreativagentur Lauthals am 1. April gegründet, wohlgemerkt vor gut 13 Jahren. Dabei war ihnen das Vorhaben sehr ernst, und das ist es bis heute. Die Agentur, das erste Jahr in Weimar ansässig, seit mehr als einem Jahrzehnt in Berlin, konzeptioniert und gestaltet Werbekampagnen und Kommunikationsstrategien. 

Der Fokus liegt auf nachhaltigen Unternehmen, sie sind zum Beispiel für die Gladrow GmbH & Co. KG und ihre Marke Querfeld tätig, welche krummes Obst und Gemüse in Bio-Qualität vertreibt und somit die Lebensmittelverschwendung eindämmt. Weitere Kunden sind unter anderem i + m Naturkosmetik, das Museum für Kommunikation Berlin oder die Welthungerhilfe. 

Wir wollen provozieren“
Giacomo Blume van der Steen Mitgründer Kreativagentur Lauthals

„Wir wollen provozieren“, sagt der Gründer und Geschäftsführer über den Ansatz seines Unternehmens, welches bei Bedarf auf freiberufliche Mitarbeiter zurückgreift. Diese „unglaubliche Freiheit“ gefällt dem 38-Jährigen. Er bezieht das auf den Geist der Agentur, aber auch auf seine Position als Unternehmer. „Während diverser Praktika in unserem Studium haben wir gesehen, was es bedeutet, als junge Werber in einer Agentur tätig zu sein“, sagt Blume van der Steen. „Das hat uns nicht angesprochen, wir wollten lieber selbstständig sein.“ Gesagt, getan. 

Werbeplakat an einer Berliner Tram-Station

Werbeplakat für Querfeld, gestaltet von der Berliner Kreativagentur LAUTHALS.

Vorgestellt: Mareen Eichinger, macheete - Agentur für Marken- und Kommunikationsberatung
Eine blonde Frau mit orangfarbenem Kleid und dunkler Jacke lehnt in einer Tür.
Köpfe der Berliner Wirtschaft Vorgestellt: Mareen Eichinger, macheete - Agentur für Marken- und Kommunikationsberatung
Lesezeit: 2 Minuten
Holger Lunau
Agenturen in Berlin unter Druck: Das Sterben der Werbeagenturen
Foto von Kurt Georg Dieckert, Geschäftsführer der Kreativagentur DieckertJones
Werber-Kooperative Agenturen in Berlin unter Druck: Das Sterben der Werbeagenturen
Lesezeit: 4 Minuten
Hilmar Poganatz

Und bis heute davon überzeugt. „Ich kann mir aussuchen woran ich arbeite“, freut sich der Inhaber. Außerdem gibt ihm der Austausch mit seinen Kunden, von Chef zu Chef, viel positive Energie. „Und am Ende, wenn etwas Gutes entstanden ist, kann ich sagen, dass ich das gemacht habe.“

Das einzige, was den Unternehmer nervt, ist die Bürokratie. Die Straße, in der Lauthals sitzt, wurde umbenannt, Blume van der Steen änderte nach der Hochzeit seinen Namen. „Ich musste jeweils zum Notar und 100 Euro zahlen.“ Für solche Verwaltungsangelegenheiten wünscht er sich künftig „schlaue, digitale Abkürzungen“.