IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

7 x 3 – Das Ultra-Kurz-Interview

Elektroschrott minimieren: Thomas Menzel hat mit Grover viel vor

Thomas Menzel ist seit Ende 2025 Chief Financial Officer (CFO) bei Grover. Der erfahrene Finanzmanager war zuvor unter anderem CFO und Managing Director bei Digital Charging Solutions sowie in leitenden Finanzfunktionen bei Mercedes-Benz Financial Services in China und den Niederlanden tätig. Bei Grover soll er das Wachstum des Berliner Unternehmens finanziell begleiten und auf nachhaltige Wertschöpfung ausrichten.

Im Ultra-Kurz-Interview erzählt Menzel, warum ihn das Geschäftsmodell von Grover persönlich angesprochen hat und weshalb Nachhaltigkeit und wirtschaftliches Wachstum für ihn zusammengehören. Neben seiner Tätigkeit als Manager engagiert er sich zudem als Angel Investor für junge Gründerinnen und Gründer.

Autodoc mit 80 Millionen Euro Gewinn
Portrait von Lennart Schmidt, CFO von Autodoc
Berliner E-Commerce-Unternehmen Autodoc mit 80 Millionen Euro Gewinn
Lesezeit: 1 Minute
Weg vom Müll
Symbolbild von grünem Recycling
Kreislaufwirtschaft Weg vom Müll
Lesezeit: 5 Minuten
Almut Kaspar

Grover: Technik mieten statt immer neu kaufen

Grover wurde 2015 gegründet und vermietet Smartphones, Laptops, Kameras, Wearables und andere Elektronikprodukte an Privat- und Geschäftskunden. Das Prinzip: Geräte sollen nicht nach einer einzigen Nutzungsphase ausrangiert werden. Rückläufer werden geprüft, gereinigt und aufgearbeitet und anschließend erneut vermietet.

Nach dem aktuellen Impact Report hat Grover bis Ende 2024 insgesamt 1,9 Millionen Geräte in Umlauf gebracht. Rund 135.000 Geräte wurden aufbereitet, durchschnittlich repariert das Unternehmen etwa 1.900 Geräte pro Monat. Nach eigener Berechnung konnten durch das Mietmodell von 2015 bis 2024 rund 300.000 Geräte beziehungsweise etwa 543 Tonnen Elektroschrott vermieden werden.

Kreislaufwirtschaft wird Teil des Geschäftsmodells

2026 hat Grover sein Modell für gebrauchte Technik weiterentwickelt. Kundinnen und Kunden können Mietgeräte inzwischen nach unterschiedlichen Zustandsklassen auswählen. Generalüberholte Geräte mit sichtbaren Gebrauchsspuren können dadurch laut Unternehmen bis zu 30 Prozent günstiger gemietet werden. Grover will damit zugleich mehr Geräte mehrfach nutzen und länger im Kreislauf halten.

Für CFO Thomas Menzel trifft damit Finanzmanagement auf ein Geschäftsmodell, das Wachstum und Ressourcenschonung miteinander verbinden will. Genau darüber spricht er im 7 x 3 Ultra-Kurz-Interview der Berliner Wirtschaft.