IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Nach einer aufmerksamkeitsstarken Teaserphase geht die Kampagne der IHK Berlin in die nächste Stufe. Mit „WTF is IHK?“ wurde bewusst Neugier geweckt und Gespräche angestoßen.

Jetzt löst die Kammer diese Frage auf – klar, sichtbar und mit Haltung. 

Die Unternehmer stehen stellvertretend für die Vielfalt der Berliner Wirtschaft. 

Durch ihre Perspektiven wird deutlich, was der Claim konkret bedeutet – und wie die IHK Berlin Unternehmen tatsächlich unterstützt. 

IHK Berlin. Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft.

Digitalisierung

Vorgestellt: Ingo Lösche, enlogen IT GmbH

Ingo Lösche ist mit seinem Unternehmen „enlogen IT GmbH“ seit fünf Jahren auf dem Markt - mit Sitz in der Jägerstraße, Berlin Mitte. Zusammen mit zehn Mitarbeitenden führt der aktive Triathlet unter dem Claim „make it happen“ Unternehmen in die digitale Zukunft. Mit uns spricht er über über Chancen und Tücken der Digitalisierung und dem Ende der Postmappe.

Ulrike Menn

Ingo Lösche, Geschäftsführer der enlogen IT GmbH, begleitet Unternehmen bei der digitalen Transformation – von der Systemeinführung bis zur Automatisierung von Prozessen.

Herr Lösche, Sie unterstützen Firmen bei ihren Transformationsprozessen. Wo liegt Ihr Fokus?

Wir helfen Unternehmen, sie in Ihren Abläufen zu strukturieren. Das geht über die Auswahl der IT-Systeme, insbesondere ERP/ CRM-Systeme, oder auch Dokumentenmanagement- Systeme. Diese Systeme binden wir in die Arbeitsabläufe ein. Dabei helfen wir zu konfigurieren und Automatismen zu bauen: Dass man Auswertungen bekommt oder dass man repetitive Prozesse durch einfache Python-Skripte, Power Automates oder auch durch neue tools wie n8n bildet. Und da wir fast alle aus der Immobilienbranche kommen, liegt unser USP auf der Immobilienwirtschaft. Wir sind aber auch offen für andere Wirtschaftszweige. So haben wir zum Beispiel auch eine Schweizer Restaurantkette bei uns auch im Portfolio.

Begegnen Sie bei Ihrer Arbeit in den Unternehmen noch der guten alten Postmappe?

(lacht) Ja, tatsächlich. Die Postmappe mit den Papier-Rechnungen, die freigezeichnet werden müssen, die gibt es noch. Ab Januar 2027 wird sie aber endgültig durch die verpflichtende e-Rechnung digitalisiert. Bei dem Change Management ist uns ganz wichtig, dass wir die Mitarbeiter abholen und ihnen klar machen, dass die IT kein Ersetzen sondern eine Unterstützung sein soll, die ihnen Papierkram abnimmt, sodaß sie sich um ihre eigentliche Arbeit kümmern können. Dabei begegnen wir sehr Technik-affinen Mitarbeitern, aber auch Menschen, die wir erst noch überzeugen müssen, dass IT und auch KI ihr Arbeitsleben vereinfachen kann. Wobei mir dabei wichtig ist zu betonen, dass wir KI nur in Prozessen einsetzen, in denen sie wirklich sinnvoll ist und nicht nur, um sie einfach zu haben. 

Was wäre aus Ihrer Sicht hilfreich, um die Digitalisierung voranzutreiben?

Ich sag ja immer, dass die Digitalisierung kein Selbstzweck ist. Wir brauchen Unterstützung von der Politik, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden für eine schnellere Umsetzungskraft, die Unternehmen mit ihren enormen Datenschätzen die digitale Automatisierung erleichtert. So wie das jetzt mit den E-Rechnungen schrittweise passiert. Das hätte ich mir früher und schneller gewünscht. Für meine Begriffe sind wir da im Vergleich mit anderen europäischen Ländern etwas hinterher. Anderes Beispiel: Ich bin mit den digitalen Unterschriften sehr zufrieden und würde mir wünschen, dass das auch in Personalangelegenheiten und Betriebsprüfungen zügig umgesetzt werden kann.

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Hilmar Poganatz
Woher schöpfen Sie Kraft für Ihren Kampf gegen die Zettelwirtschaft?

Ich komme aus dem Leistungssport und mache heute noch aktiv Triathlon. Da gibt es ja auch immer Phasen, in denen es mal nicht so läuft wie gewünscht. Dann sage ich mir: „Mach weiter. Es kommt auch wieder eine gute Phase“. Das versuche ich aufs Unternehmen zu projizieren. Das funktioniert ganz gut.