IHK Berlin und Bildungsverwaltung bauen Berufsorientierung an Schulen aus

Die Zahl der teilnehmenden Schulen am Kooperationsprojekt BOOM! der IHK Berlin und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird mehr als verdoppelt: Die strukturierte, datenbasierte Berufsorientierung für die Klassen 7 bis 10 wird auf zehn Schulen ausgeweitet.

IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner und Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch

IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner (links) und Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch

Gestartet ist BOOM! 2023 als Pilotprojekt an der Willy-Brandt-Schule. Die Maßnahmen wie eine schuleigene Karrieremesse und neue Unternehmenskooperationen zeigen Wirkung: 75 Prozent der Schülerinnen und Schüler gaben an, dass ihnen die Maßnahmen bei der beruflichen Orientierung geholfen haben, 80 Prozent der Lehrkräfte bewerten sie als zielführend. Die Wirkung der Angebote wird regelmäßig anhand eines festen Bewertungskatalogs gemessen, um bei Bedarf nachzusteuern. 

Das BOOM!-Projekt steht “für eine enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft”, wie Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, betont. Es bringe praxisnahe Einblicke direkt in den Schulalltag und stärke damit eine zeitgemäße, lebensnahe Berufsorientierung. Vor diesem Hintergrund ist der weitere Ausbau des Projekts ein folgerichtiger Schritt. 

IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner: “Die ersten Erfolge unseres gemeinsamen Projektes zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Möglich gemacht hat das die Entschlossenheit der Senatsverwaltung für Bildung, die Rolle der Berufsorientierung an den Schulen aufzuwerten.”