Start-ups & Mobilität

Uber übernimmt Berliner Chauffeurdienst Blacklane

Der Berliner Chauffeurdienst Blacklane steht vor dem Verkauf an Uber - dies bestätigte der US-Konzern. Die Übernahme stellt einen der größten Deals der deutschen Start-up-Szene dar.

Zu sehen ist ein Smartphone in der Hand einer Person. Die Hand liegt auf einem Autolenkrad. Auf dem Smartphone steht "Blacklane". Dabei handelt es sich um den Berliner Chauffeurdienstleister.

Der Berliner Fahrdienst Blacklane wird Teil des US-Konzerns Uber.

Der 2011 in Berlin gegründete Limousinenservice Blacklane steht vor der Übernahme durch den US-Fahrdienstvermittler Uber. Wie Medien berichten, soll der Deal einen Wert im höheren dreistelligen Millionenbereich erreichen. Eine exakte Kaufsumme wurde nicht bekanntgegeben, doch zuletzt wurde Blacklane mit rund 550 Mio. US-Dollar bewertet. Das Berliner Unternehmen gilt als Premiumanbieter im Ride-Hailing-Markt und ist mittlerweile in mehr als 40 Ländern aktiv. Zu den Kunden zählen vor allem Geschäftsreisende.

Der Verkauf unterstreicht die fortschreitende Konsolidierung im Markt für digitale Fahrdienstplattformen. Große Anbieter bauen ihre Marktposition weiter aus, während kleinere Anbieter zunehmend unter Druck geraten. Für Uber könnte die Übernahme den Einstieg in das margenstärkere Premiumsegment erleichtern. Blacklane-Gründer Jens Wohltorf hatte zuletzt betont, dass das Geschäftsmodell des Unternehmens profitabel sei und weiterhin Wachstumspotenzial biete.

Wie Carsharing den Berliner Verkehr verändert
Ein Mann lächelt freundlich in die Kamera. Es ist Michael Fischer von Miles
Shared Mobility Wie Carsharing den Berliner Verkehr verändert
Lesezeit: 3 Minuten
Judith Hyams
Lime: Städtische Mobilität zwischen digitalem Umbruch und Handgriffen
Das Warehouse von Lime in Berlin
Mikromobilität in Berlin Lime: Städtische Mobilität zwischen digitalem Umbruch und Handgriffen
Lesezeit: 4 Minuten
Mateusz HartwichFabian Nestler