UN-Innovationsindex

Deutschland auf Rang 11 im internationalen Innovationsindex

Der Innovationsindex der UN-Organisation für geistiges Eigentum listet Deutschland wie schon im Vorjahr auf Platz 11. Die Indikatoren geben dabei ein gemischtes Bild ab: Neben Platz 3 bei Humankapital und Forschung führt das Ranking die Bundesrepublik lediglich auf Platz 60 bei der Nutzung digitaler Informationstechnologien.

Symbolbild mit Motiv aus dem Technologiepark Adlershof

Der Technologiepark Adlershof bietet Raum für Innovationen und Kooperationen

Der internationale Innovationsindex bescheinigt der Bundesrepublik die bekannten Stärken und Schwächen. Trotz Spitzenforschung und vieler Fachkräfte gelingt es häufig nicht, die Innovationen in attraktive Produkte und Geschäftsmodelle zu überführen, wie die Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts, Eva Schewior, kommentierte. Neben mangelhafter Anwendung digitaler Technologien fällt Deutschland auch beim Zufluss ausländischer Direktinvestitionen weit hinter die Spitzengruppe zurück. Auch beim Indikator “Kultur und Maßnahmen zur Förderung von Unternehmertum” reichte es lediglich zu Platz 36.

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Symbolbild vom Technologiepark Adlershof
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Beim Technologietransfer ist noch Luft
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Christian Buck

Aus dem Bericht der UN-Organisation ergibt sich, dass Künstliche Intelligenz weltweit der Treiber für die Ausgaben in Forschung und Entwicklung (R & D) ist. Über die Hälfte des weltweiten Risikokapitals entfielen 2025 auf KI, im ersten Halbjahr 2026 waren es sogar 77 Prozent. Die Expertinnen und Experten prognostizieren, dass die F&E-Investitionen in diesem Jahr um 3,6 Prozent auf 3,4 Billionen Dollar wachsen werden.