Stadtentwicklung

Rahmenplan für Neues Stadtquartier „Stadteingang West“ beschlossen

Zwischen den S-Bahnhöfen Westkreuz und Grunewald entsteht ein neues Stadtquartier mit Wohnungen, Gewerbeflächen und Bildungseinrichtungen. Durch den Neubau des Autobahndreiecks Funkturm können ungenutzte Flächen, vor allem des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald, neu entwickelt werden. In der Berliner Olympia-Bewerbung ist das Areal für das "Olympische Dorf" vorgesehen.

Zu sehen ist eine befahrene Autobahn. Auf einer Spur befindet sich eine Baustelle, weswegen eine Fahrbahn geteilt wurde, dort fahren die Fahrzeuge in beide Richtungen.

Die geplanten Maßnahmen betreffen neben vielen Neubauten auch die Ertüchtigung der Autobahn

Der Beschluss des Senats zieht zwei Änderungen des Flächennutzungsplans nach sich, die Bebauungspläne für das neue Stadtquartier wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung übernehmen. Senator Christian Gaebler spricht in der Pressemitteilung von dringend benötigtem Wohnraum, sozialer Infrastruktur, Gewerbe- und Logistikflächen, die auf dem fast 45 Hektar großen Gebiet entstehen. Bereits im Februar 2020 wurde der Prozess der Bürgerbeteiligung gestartet, ursprünglich sollte der Umbau schon 2023 beginnen. Zum aktuellen Zeitplan äußert sich die Mitteilung des Berliner Senats nicht.

Die IHK Berlin hat den Prozess begleitet und begrüßt grundsätzlich die Entwicklung des früheren Bahnareals. Wichtig sei es, in der Umbauphase die Belange des Wirtschaftsverkehrs auf einem stark befahrenen Abschnitt zu berücksichtigen. Der kurzfristig notwendig gewordene Abriss der Westend- und Ringbahnbrücke im letzten Jahr hat zu erheblichen Auswirkungen im Berliner Westen geführt. Bezogen auf den Umbau des Autobahndreiecks Funkturm selbst erzählte uns Andreas Irngartinger, Sprecher der Geschäftsführung der zuständigen Deges GmbH: “Wir ordnen die Verkehrsbeziehungen neu und passen zu kurze und unübersichtliche Zu- und Abfahrten an den Stand der Technik an. Im Ergebnis sollen alle Verkehrsteilnehmer zügiger und sicherer durchkommen – und das über viele Jahrzehnte”.

Eine Übersicht der aktuellen und geplanten Autobahnbaustellenfinden Sie hier.