Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

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Stromversorgung im Berliner Südwesten weitgehend wiederhergestellt

Aufatmen in der Hauptstadt: Nach dem großflächigen Stromausfall im Südwesten Berlins konnte die Energieversorgung in den betroffenen Gebieten wieder weitgehend stabilisiert werden. Der mehrtägige Ausfall hatte zuvor zehntausenden Haushalten einen kalten Jahresstart beschert und zahlreiche Unternehmen in ihrem Betrieb eingeschränkt.

Mehrere Tage wurde es nach einem Brandanschlag kalt und dunkel für die Anwohner und Betriebe im Südwesten der Hauptstadt. Nun ist der Strom zurück.

Nach mehreren Tagen mit erheblichen Störungen ist die Stromversorgung im Berliner Südwesten mittlerweile wieder in großen Teilen hergestellt. Laut Angaben von Stromnetz Berlin wurden die Unterbrechungen Schritt für Schritt behoben, nachdem eine gezielte Beschädigung der Infrastruktur zu einem umfassenden Ausfall geführt hatte. Die Energieversorgung laufe derzeit wieder an, heißt es aus den beteiligten Versorgungsunternehmen.

Jetzt müssen wir handeln: Investitionen in die Resilienz der Infrastrukturen sind unverzichtbar. Die Wirtschaft muss in Krisenstäbe eingebunden werden.“
Manja Schreiner IHK-Hauptgeschäftsführerin

Trotz der Wiederinbetriebnahme gibt es in einigen Bereichen noch punktuelle Einschränkungen, während die Netzbetreiber die letzten Störungen beheben und die vollständige Versorgung stabilisieren. Für viele Haushalte und Betriebe bedeutet die Wiederaufnahme der Stromzufuhr eine spürbare Entlastung nach mehreren Tagen ohne Energieversorgung. 

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Die Berliner Wirtschaft blickt weiterhin auf die Notwendigkeit, kritische Infrastruktur gegen zukünftige Störfälle und gezielte Angriffe resilienter zu machen. Auch IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner mahnt zu einer nötigen Verbesserung der Krisenresilienz sowie einer direkteren Einbindung von Unternehmen in entsprechende Krisenstäbe: „Der große Dank gilt allen Einsatzkräften, Helfern und Unternehmen für die enorme Solidarität in den letzten Tagen. Der Anschlag hat gezeigt: Unsere kritische Infrastruktur ist verletzlich – und die Wirtschaft leidet massiv, wenn der Strom ausfällt. Der Blackout legte ganze Wertschöpfungsketten lahm – ein Weckruf für mehr Schutz unserer kritischen Infrastruktur. Jetzt müssen wir handeln: Investitionen in die Resilienz der Infrastrukturen sind unverzichtbar. Die Wirtschaft muss in Krisenstäbe eingebunden werden. Berliner Unternehmen sind nicht nur Betroffene, sondern Partner für Lösungen. Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern um Lehren für Berlin und darüber hinaus. Die jüngsten Defizite im Katastrophenschutz zeigen: Wir sind organisatorisch und strukturell nicht ausreichend vorbereitet. Jetzt braucht es eine klare Strategie zur Stärkung der Versorgungssicherheit – mit Augenmaß zwischen Transparenz und Schutzinteressen. Die Berliner Wirtschaft steht bereit, ihren Beitrag zu leisten.“