Strafabgabe für alle Berliner Unternehmen droht!

Ab 2027 droht die Ausbildungsplatzabgabe.

Das Gesetz würde jedes Unternehmen zusätzlich belasten ohne die eigentlichen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Statt mehr Ausbildung drohen mehr Bürokratie, Klagen und Unsicherheit.

Gesundheitswirtschaft

Pharmagespräche in Berlin: Diskussion über Bürokratie und Standortbedingungen

Bei den zweiten Berliner Pharmagesprächen trafen Vertreter der Pharmaindustrie auf Politik und Verwaltung, um zentrale Standortfragen zu erörtern. Zur Sprache kam die Kritik der Unternehmen an langen Verfahren und der Wunsch nach verlässlichen Rahmenbedingungen für Forschung und Produktion.

Eine Labormitarbeiterin mit weißem Kittel und Haarnetz nimmt Medikamentenfläschchen von einem Fließband.

Bei den Berliner Pharmagesprächen formulierten Industrievertreter ihre Erwartungen an die Politik in Berlin

Die Pharmagespräche brachten die wirtschaftliche Bedeutung der Branche für Berlin deutlich zum Ausdruck: Mit rund 27.000 Beschäftigten, 29 Großbetrieben und einem Jahresumsatz von etwa 6,3 Milliarden Euro zählt die pharmazeutische Industrie zu den wichtigen Wirtschaftszweigen der Hauptstadtregion. Unternehmen nutzen die Gespräche, um Herausforderungen wie lange Genehmigungszeiten für Tierversuche, umfangreiche Regulierungsprozesse und die Auswirkungen von Zollpolitik auf ihr Exportgeschäft zu thematisieren.

Mitarbeiter in einem Labor von Medios
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In der Debatte wurde wiederholt der Ruf nach klareren und effizienteren Verwaltungsverfahren laut, um Innovationsprozesse und Investitionen zu fördern. Behördenvertreter verwiesen auf gesetzliche Vorgaben und begrenzte Ressourcen bei der Digitalisierung und Bearbeitung von Anträgen. Für die Branche bleibt der Austausch mit Politik und Verwaltung ein zentrales Element, um Rahmenbedingungen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern.

Die anwesende Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey appellierte daran, bei Herausforderungen konkret zusammenzuarbeiten, anstatt pauschal zu kritisieren. Die ehemalige Bürgermeisterin betonte zudem: „Es gibt keinen Standort in Deutschland, der besser aufgestellt ist als Berlin, sorry!

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